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Schwerzenbach (awp) - Walter Meier hat im Geschäftsjahr 2010 in Schweizer Franken zwar etwas weniger umgesetzt, die Gewinnziffern dagegen deutlich verbessert. Entsprechend wird auch beantragt, die Dividende klar zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet das Unternehmen eine gehaltene bis leicht bessere Entwicklung der Verkäufe.
Walter Meier verzeichnete ein Umsatzminus von 2,1% auf 645,4 Mio CHF. Währungsbereinigt ergab sich hingegen ein organisches Plus von 5,3%. Der EBIT erhöhte sich um 64% auf 51,1 Mio CHF und die EBIT-Marge auf 7,9 von 4,7%.
GEWINN STEIGT MARKANT - EBENSO DIE DIVIDENDE
Der Reingewinn verdoppelte sich fast auf 41,2 (VJ 22,2) Mio CHF, obwohl sich die Kursentwicklung des Schweizer Frankens im Finanzergebnis "ausserordentlich negativ" niedergeschlagen habe. Dieser Effekt sei aber mit dem Steueraufwand durch die Aktivierung eines Teils der Verlustvorträge in den USA weitgehend ausgeglichen worden. "Die Steuerquote dürfte 2011 indes wieder etwas steigen", sagte Finanzchef Jochen Nutz vor den Medien in Zürich. "Aber nicht mehr in den Bereich wie vor der Krise von 23 bis 24%.
Die Dividende soll auf 12,50 CHF je Namenaktie A erhöht werden, nach 7 CHF im Vorjahr. Für die Namenaktie B wird eine Ausschüttung von 2,50 (1,40) CHF beantragt. Davon sollen 2,50 CHF je A-Aktie und 0,50 CHF je B-Aktie als Nennwertreduktion ausbezahlt werden.
Nach dem deutlichen Umsatzeinbruch im Jahr 2009 sei in den meisten Geschäftseinheiten wieder ein moderates Wachstum erzielt worden, heisst es. Organisch gewachsen sei insbesondere die Fertigungstechnik, welche auch am meisten von der Krise betroffen gewesen sei. Dank der erfolgreich umgesetzten Fokussierung auf die Kerngeschäfte, dank der Wirtschaftserholung und dank der für uns günstigen Währungsentwicklungen sei im zweiten Halbjahr ein "nahezu perfektes" Resultat erzielt worden, wurde Konzernchef Silvan G.-R. Meier in der Mitteilung zitiert.
Im grösseren Segment Klimatechnik ergab sich ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum von 2,6% auf 430,5 Mio CHF bei einer auf 8,9% leicht verbesserten EBIT-Marge. Das Segment Fertigungstechnik verzeichnete ein währungsbereinigtes, organisches Wachstum von 11,1% auf 214,9 Mio CHF, die EBIT-Marge kletterte auf 7,3%, nach minus 1% im Vorjahr.
FÜR 2011 STABILER BIS ETWAS HÖHERER UMSATZ ERWARTET
Für das Gesamtjahr 2011 stellt Walter Meier eine "stabile bis leicht bessere Umsatzentwicklung" in Aussicht, wobei diese in den verschiedenen Märkten unterschiedlich sein könne. Dies unter der Voraussetzung, dass die Weltwirtschaft nicht mit einer neuen Krise konfrontiert wird. Bei "einigermassen stabiler Konjunktur" seien für 2011 keine substantiellen Veränderungen zum Vorjahr zu erwarten.
Die grösseren Wachstumschancen sieht Silvan G.-R. Meier im kleineren Segment Fertigungstechnik, wie er am Rande der Medienkonferenz gegenüber AWP sagte. Er erwähnt in diesem Zusammenhang die weitere Konjunkturerholung vor allem in den USA und in Russland, die Lancierung innovativer Produkte oder den Ausbau der europäischen Heimmärkte.
"Im Segment Klimatechnik können wir über Marktanteilsgewinne aber ebenfalls wachsen", so Meier. Er sieht Wachstumsmöglichkeiten dank der Vorwärtsintegration in der Luftbefeuchtung oder dank des niedrigen Zinsniveaus in den Anreizen zu Investitionen in Gebäude. Weiter will Meier mit neuen Technologien wie Verdunstungskühlung, Wärmepumpen, Solarthermie oder Komfortlüftung punkten. An Risiken verweist Silvan G.-R. Meier auf eine mögliche Abkühlung der Bauwirtschaft in der Schweiz sowie auf den steigenden Preisdruck. "Derzeit präsentiert sich der Schweizer Baumarkt aber noch stabil wie eh und je", meinte der Unternehmenschef.
An der Börse wurden die über Erwarten starken Zahlen mit einem Plus bis am frühen Nachmittag von gut 7% quittiert.
cf/cc

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