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Schwerzenbach (awp) - Walter Meier hat im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatzrückgang erlitten, was jedoch vor allem auf Währungs- und Konsolidierungseffekte zurückzuführen war. Unter Ausklammerung dieser Effekte ergab sich ein leichtes Wachstum. Dank der Restrukturierungen in Nordamerika verbesserte sich dafür der Gewinn deutlich. Im Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen vage, geht aber immerhin von einer weiteren Verbesserung des operativen Gewinns aus.
Der Gruppen-Umsatz ging um 6,4% auf 299,1 Mio CHF zurück, währungs- und konsolidierungsbereinigt waren es -5,2%. Unter Ausklammerung der im Zuge der letztjährigen Restrukturierung in Nordamerika eingestellten Geschäftsaktivitäten hätte ein Umsatzplus von 0,9% resultiert, wie der in der Klima- und Fertigungstechnik tätige Konzern am Mittwoch mitteilte.
Der EBIT verbesserte sich markant um 55,9% auf 14,5 Mio CHF und die EBIT-Marge auf 4,8 von 2,9%, dies vor allem dank den Massnahmen in Nordamerika. Der Reingewinn legte um 13,6% auf 10,0 Mio CHF zu.
FERTIGUNGSTECHNIK ERHOLT
Die im vergangenen Jahr umgesetzte Restrukturierung des nordamerikanischen Fertigungsgeschäftes habe sich wie erwartet "äusserst positiv" auf die EBIT-Marge ausgewirkt, so CEO Silvan G.-R. Meier in der Mitteilung. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Restrukturierung sei der bewusste Verzicht auf das margenschwache Geschäft mit den grossen Baumärkten gewesen, was auch den Umsatzrückgang auf Konzernebene erkläre.
Der Bereich Klimatechnik verzeichnete einen Umsatz von 200,5 Mio CHF, währungs- und konsolidierungsbereinigt waren das -1,6%. Die Geschäftseinheiten haben den Angaben zufolge das Umsatzniveau in Lokalwährungen gehalten oder im Vorjahresvergleich gar leicht gesteigert. Einzig das Frankreichgeschäft verzeichnete deutliche Einbussen. Dies wird einerseits mit der rückläufigen Entwicklung des französischen Heizungsmarktes, andererseits mit dem Ausstieg aus dem Handel mit Klimageräten und Split-Wärmepumpen begründet.
Der weltweite Umsatz mit Geräten und Systemen zur Raumluftbefeuchtung wurde im ersten Semester währungsbereinigt leicht ausgebaut. Der EBIT des Bereichs verringerte sich wegen der Sonderkosten in Frankreich um 31% auf 10,0 Mio CHF.
Der Bereich Fertigungstechnik setzte 98,6 Mio CHF um (ber. -11,8%). Klammert man die Einstellung des Geschäfts mit den Baumarktketten in Nordamerika aus, ergibt sich ein Umsatzplus von 6,6%. Der EBIT war mit 5,4 Mio CHF wieder positiv (VJ -2,2 Mio). Als auf tiefem Niveau stabil bezeichnet Walter Meier das Geschäft mit automatisierter Metallbearbeitung in der Schweiz. Dagegen hätten sich die weltweiten Umsätze mit manuellen Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen erholt.
UMSATZPROGNOSE BESTÄTIGT
Für das Gesamtjahr 2010 zeigt sich Walter Meier noch immer zurückhaltend. Im zweiten Semester sei weiterhin mit einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld sowie mit einer sehr unterschiedlichen Entwicklung in den Konzernbereichen zu rechnen. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir im Gesamtjahr 2010 in etwa einen Umsatz auf dem Niveau von 2009 erreichen werden", bestätigte Finanzchef Jochen Nutz gegenüber AWP aber die Prognose vom vergangenen Februar.
Für die Fertigungstechnik wird im zweiten Halbjahr eine Fortsetzung des moderaten Wachstums aus dem ersten Semester prognostiziert. In der Klimatechnik sollte der Umsatzrückgang in Frankreich durch einen weiterhin stabilen Schweizer Markt "voraussichtlich weitestgehend aufgefangen" werden können.
Insgesamt dürfte damit auch der EBIT des Gesamtkonzerns im zweiten Halbjahr gegenüber dem ersten noch einmal zunehmen, bestätigte Nutz die entsprechende Schlussfolgerung.
Die Aktie von Walter Meier verzeichnet um die Mittagszeit bei unauffälligen Volumina ein Plus von 0,8%. Die Kommentare der Analysten fielen mehrheitlich positiv aus, wobei vor allem die unerwartet gute Entwicklung im Bereich Fertigungstechnik gelobt wurde.
cf/uh

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