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Basel (awp) - Die Warteck Invest AG hat den Reingewinn im Geschäftsjahr 2009 steigern können. Der Ertrag stieg durch Zukäufe und neue Einnahmen aus fertig gestellten Projekten. Zudem verminderten sich die Leerstände um 0,8 Prozentpunkte auf 3,3%. Den Aktionären soll infolge der robusten Ertragslage eine höhere Dividende von 65 (VJ 62) CHF ausgeschüttet werden.
Der Reingewinn stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10,9% auf 12,2 Mio CHF. Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte mit 21,3 Mio CHF den Vorjahreswert. Ohne Neubewertungseffekt erhöhte sich der EBIT um 7,4% auf 19,8 Mio CHF. Die Mieterträge des Immobilien-Portfolios legten um 9,9% auf 26,8 Mio CHF zu. Die Nettorendite auf die Anlageliegenschaften betrug 5,3%.
PORTFOLIO VERGRÖSSERT - SOLIDE FINANZIERUNG
Der Marktwert des Portfolios lag per Ende 2009 bei 465,1 Mio CHF, was gegenüber dem Vorjahreswert von 441,8 Mio CHF eine Zunahme um 5,3% bedeutet. Die Neubewertung des Portfolios führte zu einer Netto-Aufwertung von 1,5 Mio CHF bzw. 0,3%. Zwei Projekte hätten termingerecht und innerhalb der geplanten Kosten abgeschlossen werden können.
In der Berichtsperiode wurden drei Liegenschaften zugekauft und zwei nicht mehr strategiekonforme Objekte in Basel verkauft. Zwei weitere Objekte in Neftenbach und Liestal wurden zudem nach dem Bilanzstichtag per 1. Januar verkauft. Diese Verkäufe seien in etwa zum Marktwert erfolgt, sagte CEO Daniel Petitjean an der Medienkonferenz in Zürich.
Die Eigenkapitalquote ging auf 42,6% nach 44,0% im Vorjahr zurück. Damit sei die Eigenkapitalbasis nach wie vor gesund und über der strategischen Zielsetzung von 40%. Der durchschnittliche Zinssatz für Fremdkapital lag im Berichtsjahr bei 3,17% bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 5 Jahren und 3 Monaten.
VERKAUF DES AREALS RIEHENRING
Per 1. Oktober 2010 wird das Areal Riehenring in Basel mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Mio CHF an den UBS Immobilienfonds Sima verkauft. Die Verträge seinen gestern Donnerstag unterzeichnet worden, so VR-Präsident Christoph Müller. Das Projekt sei mit diesem Volumen zu gross für Warteck Invest und habe deshalb ein Klumpenrisiko geborgen.
Über den Verkaufspreis sei mit dem Vertragspartner UBS Stillschweigen vereinbart worden. Der erzielte Erlös liege aber über dem Marktwert in den Büchern, präzisierte Petitjean. Aufgrund des Verkaufs per Ende 3. Quartal sei im 2010 mit einem Mietertragsausfall von rund 0,5 Mio CHF zu rechnen.
AKQUISITIONEN GEPLANT
Die mittelfristige Zielgrösse von 550 Mio CHF für das Immobilien-Portfolio bleibe bestehen, bekräftigte Müller frühere Aussagen. Priorität hätten Objekte in den Wirtschaftsräumen Basel und Zürich-Zug und in weiteren Städten in der Deutschschweiz. "Ein Schritt in die Romandie wäre ebenfalls strategiekonform, wir fühlen uns allerdings in den angestammten Märkten wohler", so der VR-Präsident.
Neben Einzelobjekten würden weiterhin auch die Übernahme ganzer Portfolios geprüft. Seit Anfang Jahr wurden der Gesellschaft knapp 30 Einzelobjekte und Pakete zum Kauf angeboten. Zur Zeit seien 4 Objekte und ein Paket mit einem Wert von 151 Mio CHF in Überprüfung. Zudem sei für 3 Objekte eine Kaufofferte von total 42 Mio CHF abgegeben worden.
DIVIDENDE ERHÖHT - AUSBLICK VORSICHTIG OPTIMISTISCH
Den Aktionären soll eine erhöhte Dividende von 65 CHF ausgeschüttet werden, was einem Anteil von 79% des Konzerngewinns entspricht. Warteck lege grossen Wert auf eine bestimmte Konstanz in der Dividendenpolitik und sei zuversichtlich, diese mittelfristig aufrechterhalten zu können, so Müller.
Für das laufende Geschäftsjahr 2010 gibt sich Warteck Invest vorsichtig optimistisch. Die Gesellschaft sieht sich in einer guten Ausgangslage für eine weitere positive Entwicklung.
Die Warteck-Aktie reagierte mit Abschlägen auf die Publikation der Jahreszahlen. Gegen Mittag verloren die Titel in einem schwachen Gesamtmarkt 1,1% auf 1'681 CHF.
an/cc

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