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Zürich (awp) - Die Warteck Invest AG hat 2010 einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Dabei hat die Immobiliengesellschaft von Verkäufen und leicht besseren Neubewertungseffekten profitiert. Am guten Geschäftsgang sollen auch die Aktionäre partizipieren. Der Verwaltungsrat schlägt eine um 2 CHF höhere Dividende von 67 CHF vor. Für das neue Geschäftsjahr zeigt sich das Management optimistisch.
2010 hat Warteck insgesamt sieben Liegenschaften mit einem Marktwert von rund 48 Mio CHF verkauft. Damit hat das Unternehmen rund 10% der Portfolios devestiert. Grösster Bestandteil war dabei die Immobilie am Riehenring in Basel mit dem darauf vorgesehenen Hochhausprojekt. In der Berichtsperiode hat das Unternehmen aber auch Zukäufe in Höhe von rund 69 Mio CHF getätigt. Damit konnten die Veräusserungen mehr als kompensiert werden.
"Mit diesem Schritt ist uns auch eine weitere geografische Diversifizierung gelungen", sagte CEO Daniel Petitjean an der Bilanzmedienkonferenz am Freitag. Die Anlagepolitik bleibe aber unverändert. Warteck will sich insbesondere in den Wirtschafträumen Basel und Zürich-Zug, grösseren Städten und Agglomerationen in der übrigen Schweiz und den wichtigsten Wirtschaftszentren der Romandie engagieren.
WEITERE ZUKÄUFE UND INVESTITIONEN SOLLEN FOLGEN
Aufgrund des aktuellen Loan-to-Vaue-Verhältnisses von rund 51% rechnet Warteck mit verfügbaren finanziellen Mitteln von 100 bis 110 Mio CHF für Zukäufe, die fremdfinanziert werden können. Erst dann liege die hypothekarische Belehnung bei rund 60%, was in der Strategie als Höchstgrenze definiert sei, so der CEO.
Dabei will Warteck aber nicht auf eine geografische Regionen fokussieren. Interessante Projekte würden nicht aufgrund der Geografie gewählt, sondern müssten auch sonst ins Portfolio passen, so Petitjean.
Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist zudem gut abgesichert. Der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz lag im Berichtsjahr bei 3,09 (VJ 3,17)% und die kapitalgewichtete Restlaufzeit der Kredite konnte auf sechs Jahre erhöht werden. Zudem hat Warteck rund 154 Mio CHF oder rund 60% des Kapitalbedarfs bis 2017 über Zinssatzswaps abgesichert.
GEWINN UND DIVIDENDE ERHÖHT
Im Geschäftsjahr 2010 hat die Immobiliengesellschaft einen Reingewinn von 14,4 (12,2) Mio CHF erzielt. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank hingegen um 6,2% auf 20 Mio CHF. Die Marge lag bei 72,1%.
Die periodische Neubewertung führte zu einer Netto-Aufwertung des Liegenschaftsbestandes um 0,8 Mio CHF. Ohne Neubewertungseffekt (NB) lag der EBIT bei 19,2 Mio CHF oder 3,0% tiefer. Die entsprechende Marge lag bei 69,5%. Der Konzerngewinn exkl. NB stieg um 26,4% auf 13,9 Mio CHF.
Trotz grösserer verkaufsbedingter Abgänge konnte Warteck die Mietzinseinnahmen von 26,9 Mio CHF dank Zukäufen und neuen Einnahmen aus fertig gestellten Projekten auf Vorjahresniveau halten.
Die Nettorendite auf den Anlageliegenschaften betrug 5,06 (5,29)%. Die Leistung, die auch den Neubewertungseffekt berücksichtige, habe einen Wert von 5,09 (5,52)% erreicht.
Die Leerstandsquote konnte per Stichtag auf 2,8% gesenkt werden, nach 3,3% im Vorjahr. Damit liegt die Quote bei Warteck deutlich unter dem Branchendurchschnitt.
OPTIMISTISCHER AUSBLICK
An der Generalversammlung im Mai kommt es zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. Reto Cina wird nicht mehr zur Wiederwahl antreten. Für ihn soll Marcel Rohner in den Verwaltungsrat gewählt werden. Rohner war von 2002 bis 2009 Mitglied der Konzernleitung der UBS und von 2007 bis 2009 CEO der Grossbank.
Für das neue Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Es sei vorgesehen, durch weitere Zukäufe und Investitionen in den Bestand die Ertragskraft der Gesellschaft weiter zu stärken.
An der Börse fanden die Zahlen wenig Beachtung. Bis um 12.15 Uhr stehen die Titel unverändert bei 1'760 CHF. Der breite Gesamtmarkt (SPI) steigt derweil um 0,55%.
are/ra

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