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Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Novartis präsentiert am Dienstag, 19. April, die Ergebnisse zum ersten Quartal 2011. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:
Q1 11E
In Mio USD AWP-Konsens Q1 10A
Umsatz Gruppe 13'740 12'131
Umsatz Pharma 7'736 7'291
Betriebsergebnis 3'166 3'511
Betriebsergebnis (core) 3'783 3'865
Reingewinn 2'572 2'948
Reingewinn (core) 3'165 3'309
FOKUS: Novartis dürfte auf der Umsatzebene im ersten Quartal sehr viel weniger durch die Wechselkursschwankungen gelitten haben als Roche. Ansonsten haben die beiden Pharma-Unternehmen mit den gleichen Marktbedingungen zu kämpfen: vor allem die Sparbemühungen in den USA und in Europa und die Senkung der Erstattungspreise in Japan sowie der Wegfall pandemie-bedingter Grippemittel-Absätze.
In der Folge rechnen Analysten meist mit einem negativen Wechselkursseffekt von 1% auf den Umsatz. Auf das Betriebsergebnis dürften die Währungsverschiebungen im Umfang von 3-4% drücken. Während sich der Rückgang der margenstarken Pandemie-Impfstoff-Verkäufe von 1,1 Mrd USD in der Vorjahresperiode negativ auswirken sollte, dürfte die Vollkonsolidierung von Alcon ein Gegengewicht bilden. Auch soll die Steuerquote tiefer ausfallen.
Zudem wird teils erwartet, dass die Absätze von Schlüsselmedikamten wie Exforge, Femara oder Diovan über den Konsensuserwartungen liegen werden. So wird für die Divisionen Pharma, Sandoz und Consumer Health mit einem Wachstum gerechnet, während die Vaccines-Umsätze zurückgehen sollten. Weiter wird mit der Wiederaufnahme des 10 Mrd USD schweren Aktienrückkaufprogrammes gerechnet; dabei wird für das laufende Jahr meist eine Tranche von 5 Mrd USD erwartet. Teils wird auch die Anhebung der Guidance erwartet.
ZIELE: Das Novartis-Management hat Ende Januar anlässlich der Publikation des Jahresabschlusses für den Konzern im laufenden Jahr ein Umsatzwachstum etwa um den zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. In der Division Pharmaceuticals rechnet Novartis mit einer Umsatzsteigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich, bei Sandoz etwa im mittleren einstelligen Prozentbereich. Durch weitere Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität soll sich bei konstanten Wechselkursen die operative Kerngewinnmarge erhöhen.
PRO MEMORIA: Das Novartis-Management erwartet im Pharma-Segment im laufenden Gechäftsjahr 2011 einen Preisdruck von 2-3%, wie es anlässlich der Bilanzpressekonferenz hiess. Durch den Wegfall der A/H1N1-Pandemie-Impfstoffumsätze gehen zudem rund 1,7% Marge verloren. Dieser Wegfall kann gemäss Management nur zum Teil durch eine Margenverbesserung dank der Vollkonsolidierung von Alcon kompensiert werden, die 1% betragen dürfte.
Aus der Alcon-Vollübernahme werden Kostensynergien von 300 Mio USD jährlich vor Steuern erwartet. Für die Umsatzsynergien besteht Raum nach oben. "Wir sind mit unseren Erwartungen der Umsatzsynergien möglicherweise am unteren Ende", sagte CEO Joe Jimenez anlässlich des Jahresabschlusses.
rt/tp/sig

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