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WDH/AUSBLICK/Swiss Life Q1: Bruttoprämien von 6'564 Mio CHF erwartet

Dieser Inhalt wurde am 04. Mai 2010 - 06:34 publiziert

Zürich (awp) - Am Dienstag, den 4. Mai, wird die Swiss Life Holding AG Angaben zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2010 machen. Drei Analysten haben zum Prämienvolumen folgende Schätzungen:
In Mio CHF AWP-Konsens Q1 10E Q1 09A
Bruttoprämienvolumen 6'564,4 6'392
FOKUS: Die sich im Umbau befindende Swiss-Life-Gruppe orientiert im Business Update über die Entwicklung des Geschäftsvolumens im ersten Quartal. Analysten rechnen dabei im Heimmarkt Schweiz mit einer Seitwärtsbewegung, dagegen dürften die Volumen in Frankreich und Italien wieder eine steigende Tendenz aufweisen. Unsicherheiten gebe es bezüglich des volatilen PPLI-Geschäfts im Bereich "Übrige". Hier verkauft die Swiss Life Versicherungsleistungen für wohlhabende internationale Kunden.
Weiter wird die Swiss Life auch über den Geschäftsverlauf der deutschen Tochter AWD orientieren. Die Analysten von Helvea erwarten für den Finanzdienstleister im ersten Quartal einen EBIT im Umfang von 9 Mio EUR. Ausserdem dürfte der Lebensversicherer über den Verlauf der Restrukturierungsplans "Milestone" orientieren.
ZIELE: Im Rahmen des "Milestone"-Programms will die Swiss Life unter anderem bis im Jahr 2012 eine Eigenkapitalrendite zwischen 10 und 12% erwirtschaften und die Kostenbasis deutlich senken. Bis 2012 sollen Kosten im Umfang von 350 bis 400 Mio CHF gegenüber der Kostenbasis von 2008 eingespart werden.
PRO MEMORIA: Mit dem Börsengang des Tiefsee-Ölbohrkonzerns Transocean an der Schweizer Börse am 20. April, könnte Swiss Life schon bald aus dem SMI fallen. Die SIX Swiss Exchange erwägt nämlich, Transocean aufgrund der Grösse und gemessen an der Marktkapitalisierung noch vor der Indexanpassung Mitte September in den SMI aufzunehmen. Im Handel rechnet man damit, dass Swiss Life Platz machen muss; dies frühestens Mitte Juni.
Der Kurs der Swiss-Life-Aktie hat Ende April, wie andere Finanztitel auch, unter den Sorgen der hoch verschuldeten Eurozone-Länder gelitten. Dabei könnten die Wertverluste auf Staatsanleihen von Griechenland, Portugal oder Spanien auf die Eigenmittel drücken und im Extremfall bei Versicherer Solvenzprobleme auslösen, befürchten Analysten.
Die Swiss Life weist auf Griechenland, Spanien, Portugal und Italien per Ende Februar insgesamt ein Kredit-Exposure von 1,9 Mrd CHF aus. Zuletzt seien die Anlagen in diesen Ländern leicht runtergefahren und zum Teil umgeschichtet worden, sagte CFO Thomas Buess Ende April an der Bilanzmedienkonferenz. Mit Blick auf das gesamte Kapitalanlagevermögen weise Swiss Life aber kein überdurchschnittliches Exposure in diesen Ländern auf.
tp/mk

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