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Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re präsentiert am Donnerstag, 5. Mai, vorbörslich seine Zahlen zum ersten Quartal. Analysten haben dazu folgende Prognosen:
Q1 2011E
In Mio USD AWP-Konsens Q1 2010A
Verdiente Prämien 5'261 4'968
Reingewinn bzw. Verlust (1'048) 158
Combined Ratio (in %) 161,5 109,4
Eigenkapital 24'158 26'179
FOKUS: Bei Swiss Re rechnen die Analysten nach den verheerenden Naturkatastrophen in Australien, Neuseeland und insbesondere in Japan im ersten Quartal mit einem hohen Reinverlust. Der Verlust könnte dabei die Milliardengrenze übersteigen, die Combined Ratio dürfte klar über der Marke von 100% liegen.
Ein besonderes Augenmerk werden die Anleger auf die Preisentwicklung im Rückversicherungsmarkt werfen. Im April wurden in Japan und Südkorea eine Vielzahl von Rückversicherungsverträgen erneuert. Swiss Re und die Konkurrenz werden versuchen, höhere Preise durchzusetzen. So haben die gestiegenen Preise der Hannover Re gezeigt, dass eine Trendwende in der Preisentwicklung wohl stattgefunden hat.
ZIELE: Anlässlich der Bilanzpräsentation 2010 von Mitte Februar hat Swiss Re die Finanzziele für die nächsten fünf Jahre definiert. So soll die Eigenkapitalrendite (RoE) im Durchschnitt um 700 Basispunkte über der risikofreien Rendite liegen. Für den Gewinn je Aktie strebt Swiss Re über die fünf Jahre ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 10% an. Das ökonomischen Eigenkapital pro Aktie plus Dividende soll ebenfalls um jährlich durchschnittliche 10% wachsen.
PRO MEMORIA: Swiss Re erwartet aus der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan gemäss einer Ersteinschätzung mit einem Schadenausmass auf eigene Rechnung von 1,2 Mrd USD vor Steuern. Die Schätzung basiere jedoch auf Modellberechnungen und sei daher mit hohen Unsicherheiten verbunden, hiess es anlässlich des Investorentages von Ende März.
Für das Erdbeben in Neuseeland liegt die erwartete eigene Schadenbelastung vor Steuern bei 800 Mio USD. Das Erdbeben der Stärke 6,3 hatte die Region Christchurch auf der Südinsel Neuseelands am 22. Februar getroffen. Die Unwetter von Jahresanfang in Australien dürften im ersten Quartal 2011 mit 225 Mio und der australische Zyklon Yasi mit 100 Mio auf die Performance des Rückversicherers drücken.
Im Interview mit AWP von Ende März erklärte CFO George Quinn, dass Swiss Re auch nach den für die Rückversicherungs-Industrie kostspieligen Naturkatastrophen des ersten Quartals ausreichend kapitalisiert sei. Das "überschüssige" Kapital will der Konzern dazu nutzen, um in den drei Divisionen Rückversicherung, Corporate Solutions und Admin Re zu wachsen. Grosses Potential dazu gebe es in den aufstrebenden Märkten.
Insbesondere in China verfüge der Rückversicherer über eine sehr gute Marktposition. China Head Robert Wiest erklärte in einem Gespräch mit AWP von Mitte April, dass Swiss Re demnächst in China neue Versicherungskontrakte im Bereich Naturkatastrophen und Landwirtschaft abschliessen könnte. Die Gesellschaft interessiere sich ferner für Rückversicherungen im Bereich Sach- und Haftpflicht.
Swiss Re will wie bereits im Februar angekündigt eine Holding-Struktur errichten. Deren Schaffung soll mittels eines Aktientauschs im Verhältnis von eins-zu-eins erfolgen. Das Angebot steht während 21 Börsentagen vom 15.04. bis 17.05. zur Annahme offen.
Homepage: www.swissre.com
pf/mk

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