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Zürich (awp) - Die Transocean Ltd publiziert am Mittwoch, 23. Februar, nachbörslich die Zahlen zum vierten Quartal 2010. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:
Q4 2010
in Mio USD AWP-Konsens Q4 09
Umsatz 2'276 2'733
EBIT* 511 1'003
*vor ausserordentlichen Posten
FOKUS: Der Ölbohrkonzern Transocean erzielte in den letzten sieben Quartalen jeweils im Vergleich zum Vorquartal einen rückläufigen Umsatz. Nun könnte es im vierten Quartal 2010 erstmals wieder eine leichte sequentielle Steigerung geben. Trotz der zusätzlich temporär stillgelegten Bohranlagen beziehungsweise der erhöhten Anzahl "Ausser-Betriebs-Tage" werde sich vor allem eine signifikant höhere, durchschnittliche Tagesrate positiv ausgewirkt haben, schreibt ZKB-Analyst Martin Schreiber. Zudem dürfte seiner Meinung nach Transocean im vierten Quartal eine strikte Kostenkontrolle beim Unterhalt und Betrieb der Bohrinseln gezeigt haben.
ZIELE: Die Gesellschaft rechnete im November anlässlich der Veröffentlichung der Drittquartalszahlen für das Gesamtjahr 2010 mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. Begründet wurde dies unter anderem mit der niedrigeren Auslastung der Anlagen und dem Moratorium für Bohrungen im Golf von Mexiko.
Für das Jahr 2010 bezifferte das Unternehmen die zusätzlichen operativen Kosten durch die Explosion der "Deepwater Horizon" im April 2010 und der anschliessenden Ölkatastrophe auf rund 170 Mio USD und damit um 10 Mio USD tiefer als zuvor. Die möglichen Folgen des Unglücks auf die Kostenstruktur im Jahr 2011 wollte der Konzern bei der nun bevorstehenden Zahlenvorlage bekannt geben.
CEO Steven Newman prognostizierte bei einem Branchenanlass Mitte Februar für 2011 eine positive Entwicklung. "Bei den Jackups könnte das Wachstum 2011 bei bis zu 15% liegen", erklärte er. Auch der Ausblick für den Bereich Ultra-Deepwater habe sich massiv verbessert. Der Auftragsbestand wurde von Newman mit 24,4 Mrd USD angegeben. Dies entspricht einer Abnahme von 1,7 Mrd USD gegenüber 26,1 Mrd USD per Mitte Oktober.
PRO MEMORIA: Transocean rechnet für das vierte Quartal 2010 mit einer Wertberichtigung von rund 1 Mrd USD nach Steuern. Diese werde nicht cash-wirksam sein und resultiere aus den erwarteten Abnahmen der Tagesraten und der Nutzung der Standard-Bohrflotte, teilte das Unternehmen Anfang Februar mit. Bezogen auf den Gewinn pro Aktie (diluted share) liegt die Abschreibung bei 3,16 USD.
Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 26. April die Ausschüttung einer Dividende von rund 1 Mrd USD in vier Tranchen vor. Diese soll aus dem zusätzlich einbezahlten Kapital bestritten werden, welches nach der nicht bewilligten Zahlung der Dividende aus dem Vorjahr zur Verfügung steht.
Die im Vorjahr von den Aktionären bewilligte, aber vom Zuger Handelsregister und gerichtlich verhinderte Dividende von 1 Mrd USD in Form einer Nennwertreduktion soll von den Aktionären an der GV widerrufen werden. Für 2010 würde demnach keine Auszahlung erfolgen.
Website: www.deepwater.com
sig/cc

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