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WDH/AUSBLICK/ZFS Q1: Reingewinn von 860 Mio USD erwartet

Dieser Inhalt wurde am 06. Mai 2010 - 06:31 publiziert

Zürich (awp) - Die Zurich Financial Services (ZFS) wird am Donnerstag, 6. Mai, Geschäftsergebnis für das erste Quartal 2010 publizieren.
Q1 2010E
In Mio USD AWP-Konsens Q1 2009A
Betriebsgewinn (BOP) 1'023 1'061
Reingewinn 860 362
Combined Ratio (%) 100,7 95,8
Per 31.03.10
In Mio USD AWP-Konsens 31.12.09
Eigenkapital 30'500 29'678
FOKUS: Analysten rechnen meist mit einem soliden Zahlenset des Versicherers für das erste Quartal. Allerdings dürfte es weniger vorteilhaft ausfallen als in den vorangegangenen Quartalen. Denn einhellig wird von einem im Berichtsquartal von Naturkatastrophen geprägten Nichtleben-Geschäft gesprochen, teils auch von Prämiendruck. Demgegenüber dürften Global Life und Farmers für einen Ausgleich sorgen. Eine Stärkung der Eigenmittel wird jedoch allgemein erwartet.
Ein Vergleich mit dem Vorjahresquartal dürfte in einigen Geschäftsbereichen zudem wegen zahlreicher Änderungen - wie die Übernahme von AIG-Geschäftsteilen, stillgelegtes US-Variable-Annuity-Lebengeschäft oder neue Hedging-Strategie - schwierig sein. Teils wird auch über die künftige Abschreibung von Goodwill auf kürzlich erfolgten Akquisitionen mehr Klarheit erwartet.
ZIELE: ZFS strebt mit den Effizienzsteigerungs-Initiativen im Rahmen von "The Zurich Way" für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 weitere Verbesserungen an. Dies nachdem im abgeschlossenen Geschäftsjahr dank Fortschritten in betrieblichen Abläufen die Zielvorgabe von 900 USD nach Steuern "klar" übertroffen werden konnte. Im laufenden und kommenden Rechnungsjahr werden "weitere operative Verbesserungen in jeweils ähnlicher Grössenordnung" angestrebt.
PRO MEMORIA: Das ZFS-Management hat Ende April die Belastung im Zusammenhang mit dem Erdbeben in Chile vom Februar dieses Jahres vorläufig auf rund 200 Mio USD vor Steuern geschätzt. Keine Schätzungen wurden hingegen zu den Schadenbelastungen durch den schweren Winter in weiten Teilen der Welt und zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gemacht.
Punkto Akquisitionspolitik sagte CFO Dieter Wemmer bei der Vorlage des 2009er Abschlusses Anfang Februar, dass die ZFS die in der Vergangenheit angewandte Strategie beibehalten und laufend nach Übernahme-Möglichkeiten Ausschau halten werde. Dabei habe man zuletzt einige kleinere und mittlere Unternehmen zugekauft. Dies könnte auch in Zukunft der Fall sein.
CEO Martin Senn sieht in den aufstrebenden Märkten ein erhebliches, unausgeschöpftes Wachstumspotenzial. Zusätzlich zu einer Diversifikation nach Geschäftsbereichen brauche es auch die geographische Diversifikation, zumal das Wachstum in den Industrieländern wohl noch für eine geraume Zeit begrenzt sein werde, sagte er Ende März an der Generalversammlung. "Die Dynamik liegt hier klar bei den jungen aufstrebenden Schwellenländern Asiens, im Nahen Osten, in Osteuropa und Lateinamerika."
Homepage: www.zurich.com
rt/mk/sig

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