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(Lead präzisiert. Swiss erwartet ein Passagierwachstum auf eine halbe Million)
Basel (awp/sda) - Die Swiss baut ihr Angebot am Flughafen Basel-Mülhausen aus. Zusammen mit der ebenfalls zur Lufthansa gehörenden British Midland International (bmi) erhöht sie die Kapazität am EuroAirport (EAP) um knapp 70%. Sie erwartet ein Passagierwachstum auf eine halbe Million.
Der Ausbau erfolge auf den Sommerflugplan 2011, sagte Swiss-CEO Harry Hohmeister am Donnerstag in Basel vor den Medien. Vom 27. März an bietet die bisher nicht am EAP vertretene bmi in Kooperation mit der Swiss tägliche Verbindungen nach London an.
Vorgesehen sind während der Woche drei tägliche Verbindungen zwischen dem EAP und London Heathrow. Samstags und sonntags sind zwei Verbindungen geplant.
Von der Swiss übernimmt bmi zudem Basel-Manchester. Durch die Kooperation mit der bmi, die für die Basel-Flüge Maschinen des Typs Airbus A319 mit 144 Sitzplätzen einsetzt, wird die Anzahl der angebotenen Sitze nach Grossbritannien mehr als verdoppelt.
Die Swiss ihrerseits stellt wegen des Joint Ventures mit bmi ihren bisherigen Flug von Basel nach London City ein. Auf dieser Strecke hatte die Lufthansa-Tochter im vergangenen Jahr 71'000 Passagiere transportiert. Aufgegeben wird auch die Verbindung Basel-Warschau, weil sie nicht genug erfolgreich war.
Dagegen nimmt die Swiss laut ihrem CEO als neue Destinationen Rom und Kopenhagen in ihren Basler Flugplan auf. Zudem gibt es mehr Flüge nach Hamburg und Barcelona. Vom Sommerflugplan an bedient die Swiss ab Basel zusammen mit ihren Star Alliance-Partnern insgesamt 15 Destinationen. Die Allianz bringt es am EAP pro Woche auf 196 Flüge.
Die Swiss hätte ihr Angebot am EAP nach dem letzten Ausbauschritt von Anfang 2007 schon 2009 erweitern wollen, sagte Hohmeister. Die entsprechenden Pläne fielen jedoch der Finanzkrise zum Opfer. "Nun wird Basel richig an die Welt angeschlossen", sagte der Swiss-CEO.
Jörg Hennemann, Chief Commercial Officer von bmi, beurteilte Basel als "extrem attraktiven Markt" sowohl von den Geschäftskunden her wie auch für den Freizeittourismus. Swiss und bmi haben bereits am Flughafen Genf zusammengespannt. Die Erfahrungen seien "sehr gut", sagte Hohmeister. Er strebt mit bmi eine langfristige Partnerschaft an.
dm

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