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Davos (awp/sda) - Am (heutigen) Mittwoch beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum (WEF). Im Zentrum der Diskussionen der Eliten aus Politik und Wirtschaft in dem Bündner Ferienort stehen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Rund 30 Staats- und Regierungschefs, über 60 Minister und zahlreiche Zentralbanker haben ihr Kommen angekündigt. Auch die Wirtschaftskapitäne sind stark vertreten an dem fünftägigen Treffen in Davos. Ingesamt kommen über 2500 Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern.
Unter dem Motto "Den Zustand der Welt verbessern: überdenken, umgestalten, erneuern" wollen sie bis zum Sonntag die Folgen des Scherbenhaufens der Finanz- und Wirtschaftskrise diskutieren. Das Weltwirtschaftsforum, das heuer seinen 40. Geburtstag feiert, werde der Ort sein, "zu überdenken, wo wir stehen in den Nachwehen der Krise", sagt WEF-Gründer und -Präsident Klaus Schwab.
Angesichts der Erholung der Weltwirtschaft nach dem grössten Absturz seit den 1930er Jahren zeigen sich die Wirtschaftskapitäne wieder zuversichtlicher, die noch im vergangenen Jahr meist schwarz gesehen hatten. Dafür sind die Sorgenfalten bei den Politikern grösser, die mittlerweile die Folgen ihrer abermilliarden schweren Rettungspakete zu spüren bekommen.
Nicolas Sarkozy wird als erster Staatspräsident Frankreichs gemeinsam mit Bundespräsidentin Doris Leuthard das WEF mit einer Rede eröffnen. Dabei dürfte er sich für Fesseln für die Finanzindustrie stark machen, um weitere Exzesse der Banker zu verhindern.
Im Schlepptau Sarkozys reisen auch der französische Aussenminister Bernard Kouchner und Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sowie Zentralbankpräsident Christian Noyer nach Davos.
Grösser als in vergangen Jahren ist die Politprominenz aus Deutschland: Zwar fehlt Bundeskanzlerin Angela Merkel, dafür reisen aus ihrer Regierung Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Aussenminister Guido Westerwelle sowie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle in den Bündner Ort.
Aus der Schweiz haben neben Bundespräsidentin Leuthard auch Finanzminister Hans-Rudolf Merz und Aussenministerin Micheline Calmy-Rey ihr Kommen angekündigt. Verteidigungsminister Ueli Maurer wird seinen deutschen Amtskollegen Guttenberg treffen.
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