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Davos (awp/sda) - Die Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat in ihrer Eröffnungsrede am 41. Weltwirtschaftsforum zu verstärkter internationaler Zusammenarbeit aufgerufen. Es brauche neue Gremien, die gerechte Lösungen für die Welt erarbeiteten, sagte Calmy-Rey in Davos.
Die Bundespräsidentin sprach sich etwa für die Schaffung eines Rats für Nachhaltigkeit innerhalb der Vereinten Nationen aus. "Die Staaten denken zu stark in nationalen Grenzen", erklärte Calmy-Rey am Mittwoch vor den Teilnehmern des WEF.
Es brauche eine politische Wende, welche die Interessen von Wirtschaft, Politik und Umwelt weltweit versöhne. Die negativen Folgen der Globalisierung insbesondere für die armen Länder seien nur auf internationaler Ebene zu lösen. Die Staatengemeinschaft sei jedoch zersplittert.
"Wir müssen einen Dialog über gemeinsame Normen finden", forderte Calmy-Rey in Anlehnung an das diesjährige Motto des WEF: "Gemeinsame Werte für eine neue Realität".
WEF-Gründer Klaus Schwab beschwörte ein weiteres Mal den "Geist von Davos". Er rief die Teilnehmer des Forums auf, globale Lösungen an die Hand zu nehmen und sich von "konstruktivem Optimismus" leiten zu lassen.
Bei Gesprächen mit Wirtschaftsführern sei ein "Mikro-Optimismus" spürbar, sagte Schwab in seiner Rede. Auf globaler Ebene habe sich jedoch ein "Makro-Pessimismus" eingestellt. In Folge der Finanzkrise leide die Welt unter dem Symptom eines "weltweiten Burn-Outs". Ständig würden zwar neue Brände gelöscht, es fehle aber an proaktiver Führung.
Es gelte nun die unterschiedlichen Meinungen weltweit zu bündeln: Westliche und asiatische, nationale und internationale, spirituelle und materielle Ansprüche müssten unter einen Hut gebracht werden, forderte Schwab.
mk

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