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Davos (awp/sda) - Die zunehmende Verschiebung der Gewichte von den Industrie- hin zu den Schwellenländern ist nach Ansicht von SNB-Präsident Philipp Hildebrand auch positiv: "Wir profitieren enorm von dem Wachstum in den Schwellenländern."
So habe beispielsweise Deutschland über 3 Mio Autos im letzten Jahr nach China exportiert. "Das zeigt, wie positiv sich dieses Wachstum und diese Verschiebung auch für uns auswirken kann", sagte der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen SF.
Die Wachstumsraten der Schwellenländer hätten dem Westen in der Wirtschaftskrise enorm geholfen. Aber es sei auch die Gefahr einer gewissen Überhitzung durch die expansive Geldpolitik in den Schwellenländern vorhanden, sagte Hildebrand.
Er denke, dass diese Länder ihre Geldpolitik straffen würden. Denn die Schwellenländer hätten keinerlei Interesse an einem unkontrollierten Anstieg der Inflation. "Inflation ist Gift in Ländern, wo es soziale Spannungen gibt", sagte Hildebrand.
Die Risiken und Gelegenheiten der Schweiz seien immer sehr eng mit Europa verbunden. "Wenn es Europa nicht gut geht, hat früher oder später auch die Schweiz ein Problem", sagte Hildebrand. Deshalb sehe er mit gewisser Zuversicht, dass Europa sich an die Probleme heranmache, damit der Stabilitätsgedanke wieder einkehre. Wenn das anhalte, werde das Druck vom starken Franken wegnehmen.
Die Frankenstärke wirke sich erst mit Verzögerung auf die Schweizer Wirtschaft aus. Die Schweizer Exportunternehmen würden unter der Frankenaufwertung leiden. Für dieses Jahr rechnet die SNB mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums auf 1,5% nach schätzungsweise 2,5% im Jahre 2010.
dl

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