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WEF 2017 und das Davoser Original Paul Berri

Paul Berri ist 76 und kennt in Davos alles und jeden und hat früher auch am WEF mitgewirkt. (Kristian Kapp, swissinfo.ch)

Paul Berri ist ein Davoser Original. Er ist seit 63 Jahren beim lokalen Hockey Club in irgendeiner Funktion tätig. Er hat in seinem früheren Beruf als Polier an vielen der alten Häuser der Kleinstadt mitgebaut. Auch am Kongress-Zentrum, wo das WEF stattfindet. Er war danach 15 Jahre lang am Forum tätig, als 'rechte Hand’ von Maria Cattaui, der damaligen Chefin des WEF, wie er es beschreibt. Er erlebte alle WEFs und erinnert sich gut an die Anfänge.

"Das war ganz anders, die Teilnehmer liefen vom Hotel aus über die Promenade Arm in Arm mit ihren Ehefrauen, das war ganz normal." Auch heute freut sich Berri über das WEF, auch wenn der Trubel grösser geworden ist. "Mir gefällt es, wenn etwas los ist." Nur eines störe ihn. "Kommt heute ein Besucher erstmals nach Davos, erschrickt er. Viele Läden sind vermietet, auch Cafés. Und die temporären Bauten verunstalten das Bild." Er wolle aber nicht klagen, sagt Berri.  "Viele Leute haben dank des WEF Arbeit. Ich kenne Meister, die in ihrem Betrieb ohne WEF im Winter Leute entlassen müssten."

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