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Wegen Finanzkrise nicht Entwicklungshilfe kürzen

Aussenministerin Micheline Calmy-Rey befürchtet, dass verschiedene westliche Länder wegen der Einbussen durch die Finanzkrise ihre Entwicklungshilfe kürzen könnten. Dies sagte sie an der Feier zum 60. Geburtstag des Hilfswerks Swissaid.

Wenn man sich die riesigen Beträge vor Augen halte, die derzeit für die Rettung von Banken ausgegeben würden, befürchte sie, dass die Finanzkrise auch die daran unschuldigen Entwicklungsländer in Mitleidenschaft ziehen werde, sagte Calmy-Rey am Freitag im Berner Rathaus.

Die Frage der globalen Gerechtigkeit, für die sich Swissaid seit 60 Jahren einsetze, habe durch die Krise umso mehr an Aktualität gewonnen, betonte sie.

Swissaid-Geschäftsführerin Caroline Morel erinnerte am Tag der Armut daran, weltweit müssten 1,4 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze von 1,25 Dollar pro Tag in unwürdigen Verhältnissen leben.

Gegen diese Ungerechtigkeit werde Swissaid auch in den kommenden Jahren kämpfen - in erster Linie mit Hilfe zur Selbsthilfe.


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