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Weitere Klage gegen UBS aus den USA

Nach einem Vergleich mit mehreren US-Bundesstaaten im Zusammenhang mit illiquiden ARS-Anleihen hat am Donnerstag auch New Hampshire gegen die Grossbank UBS eine Betrugsklage eingereicht. Eine gute Nachricht für die UBS gibt es dennoch: Der in den USA festgehaltene UBS-Manager Martin Liechti ist auf freiem Fuss.

Dieser Inhalt wurde am 14. August 2008 - 18:00 publiziert

Die Wertpapieraufsichtsbehörde von New Hampshire wirft der Bank vor, beim Verkauf von Auction Rate Securities (ARS) nicht korrekt vorgegangen zu sein.

Ähnliche Vorwürfe hatte es schon von den Behörden der Bundesstaaten New York und Massachusetts gegeben. Die UBS erklärte sich kürzlich in einem Vergleich bereit, Anleihen im Volumen von 18,6 Mrd. Dollar zurückzukaufen und eine Busse von 150 Mio. Dollar zu leisten.

ARS wurden für besonders sicher und kursstabil gehalten, da ihr Zinssatz im Abstand von einer bis fünf Wochen in Auktionen festgelegt wird. Der auf 330 Mrd. Dollar geschätzte Markt brach im Februar 2008 zusammen, als sich wegen der Kreditkrise für die illiquiden Anleihen keine Käufer mehr fanden.

Am Donnerstag bestätigte die UBS eine Meldung von 20 Minuten Online , wonach sich der Chef des UBS-Vermögensverwaltungsgeschäfts in den USA, Martin Liechti, wieder in der Schweiz befindet.

Liechti war seit Ende April in den USA als wichtige Auskunftsperson festgehalten worden. Dies im Zusammenhang mit einer Untersuchung über das grenzüberschreitende Geschäft der UBS mit amerikanischen Private-Banking-Kunden.

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