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(Mit weiteren Angaben)
LUDWIGSHAFEN/KAISERSLAUTERN (awp international) - In der Bestechungsaffäre beim Ludwigshafener Chemiekonzern BASF sind zwei weitere Mitarbeiter ins Visier der Ermittler geraten. Am Dienstag durchsuchte die Polizei die Arbeitsplätze der beiden Beschäftigten, wie der Konzern mitteilte. Die beiden Mitarbeiter seien umgehend freigestellt worden. Bislang hatte der Chemiekonzern sechs Mitarbeiter wegen ihrer Verstrickung in die Affäre fristlos entlassen.
Hintergrund: Ein Unternehmen aus Südhessen soll über einen längeren Zeitraum BASF-Mitarbeiter bestochen haben, um sich bei der Auftragsvergabe Vorteile zu verschaffen. Ausserdem hat das Unternehmen nach Angaben der BASF Leistungen mehrfach bei dem Chemiekonzern abgerechnet. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ermittelt inzwischen gegen insgesamt 23 Beschuldigte bei beiden Unternehmen.
Die von der BASF ermittelte Schadenssumme lag zuletzt bei 1,5 Millionen Euro. Das Geld hat sich der Chemiekonzern nach Angaben eines Sprechers bereits wieder von dem hessischen Unternehmen zurückgeholt - indem die Summe mit zu Recht bestehenden Forderungen gegengerechnet wurde. Das hessische Unternehmen hatte bei der BASF in Ludwigshafen unter anderem Gerüstmontage- und Rohrleitungsarbeiten ausgeführt.
Die Staatsanwaltschaft bestätigte die Durchsuchung. Ein Abschluss der Ermittlungen sei noch nicht in Sicht. Sie seien so aufwendig, weil sich die genannten 1,5 Millionen Euro Schaden in Hunderte Einzelprojekte aufteilten, die alle nachvollzogen werden müssten. Im Raum steht nach Angaben der Ermittler der Vorwurf des Betrugs, der Bestechlichkeit, der Bestechung im Geschäftsverkehr und der Untreue.
Die BASF war im vergangenen Jahr bei internen Kontrollen hinter die Machenschaften gekommen. Der Chemiekonzern betonte erneut, er werde die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen "voll unterstützen"./mcs/DP/wiz

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