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Weltmusik in Stans

Gemeint sind die Stanser Kulturtage! Keystone

Schon seit Anfang April prangt es in Gross-Buchstaben am Bürgenberg: "STANS HAT DIE TAGE". Am kommenden Dienstag (24.04.) ist es auch akustisch so weit: Während sechs Tagen stehen 17 Konzerte auf dem Programm der Stanser Musiktage (SMT). Schwerpunkt: Weltmusik.

Dieser Inhalt wurde am 19. April 2001 - 14:16 publiziert

Seit Jahren sorgen die SMT für einen profilierten musikalischen Aufbruch in den Frühling. Während knapp einer Woche steht der Hauptort Nidwaldens unter akustischer Intensiv-Behandlung. Neben 17 Hauptkonzerten in verschiedenen Sälen umfasst das Rahmenprogram 13 Konzerte auf dem Dorfplatz sowie Beizentours mit regionalen Gruppen.

Von Surman bis Saluzzi

Beim Hauptprogramm bildet der Jazz nach wie vor den eigentlichen Kern. Allerdings wird er nach allen Seiten erweitert: So in die Nähe der klassischen Musik beim Auftritt des Saxophonisten John Surman mit einem Streichquartett, zur italienischen Folklore mit Gianluigi Trovesi und Gianni Coscia oder zum Tango beim argentinischen Bandoneon-Spieler Dino Saluzzi.

Rumänische Tänze und französische Musettes mischt die Gruppe Bratsch. Sex Mob flottiert zwischen Jazz, Pop und Punk. Zap Mama-Mitglied Sally Nyolo präsentiert Songs aus dem Herzen Afrika. Klezmer-Klänge sind von Kol Simcha zu hören.

Stiller Has - Curschellas/Rösli

Mit dem Stillen Has gastiert eine der nach wie vor spannendsten Schweizer Formationen. Ebenfalls aus der Schweiz ist das Duo Corin Curschellas/Christian Rösli mit einer Mischung aus Folk, Pop, Ethno, Rock, Jazz und Chanson. Der Russe Arkady Shilkloper nimmt sich des Alphorns an; sein Konzert findet auf dem Stanserhorn statt.

Für weitere Höhepunkt sorgen Teofile Chantre, das kubanische Septeto Nacional, der britische Hip-Hop-Jazzer Courtney Pine, der Pianist Enrico Pieranunzi, Tortoise, Nils Landgren mit Funk Unit sowie Felka.

Baers Land-Art und Rütimanns Zeichnungen

Ein Auge werfen die SMT traditionellerweise auch auf die Bildende Kunst. So realisierte Silvan Baer Anfang April ein Land- Art-Projekt. Mittels 1500 Fahnen wurde der Schriftzug "STANS HAT DIE TAGE" ausgesteckt und prangt seither unübersehbar an einem Steilhang.

Und unter dem Titel "25 Zeichnungen und eine Linie" zeigt das Nidwaldner Museum im Salzmagazin grossformatige Tuschzeichnungen von Christoph Rütimann. Die Ausstellung ist vom 22. April bis zum 3. Juni zu sehen.

swissinfo und Agenturen

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