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Weniger freie Mietwohnungen

Das Angebot an feien Mietwohnungen in der Schweiz ist im zweiten Quartal 2000 kleiner geworden. Insgesamt standen noch knapp 100'000 Wohnungen frei, gegenüber 110'000 Anfang Jahr und rekordhohen 158'000 Objekten im Frühling 1997.

Dieser Inhalt wurde am 20. Juli 2000 - 15:30 publiziert

Der Rückgang sei in allen Regionen spürbar gewesen, bestätigte das Planungsbüro Wüest & Partner am Donnerstag (20.07.) einen Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung". Die Reaktion der Preise, die im Schnitt um 0,7 Prozent höher lagen, fiel regional unterschiedlich aus.

Teils höhere Mietzinse

In Zürich, wo im zweiten Quartal noch 15'000 (Vorjahr 24'700) Wohnungen ausgeschrieben waren, stiegen die Mietzinse durchschnittlich um 2,4 Prozent. In der Südschweiz kletterten die Preise um knapp 7 Prozent, während das Angebot um 30 Prozent sank.

Dass die Angebotsverknappung nicht stärker auf die Preise durchschlug, ist darauf zurückzuführen, dass bei vielen Objekten die letzte Hypothekarzinssenkung noch weiter gegeben wurde, wie es in dem Artikel der NZZ weiter heisst.

In vielen Regionen, so in der Innerschweiz, der Nordwestschweiz und in Bern, kam es sogar zu leichten Preisrückgängen. In der Ostschweiz und in der Romandie verharrten die Mieten in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Büromarkt weiter im Tief

Weniger rosig präsentiert sich die Lage auf dem schweizerischen Büromarkt. Nach einer praktisch stabilen Entwicklung in den letzten zwei Jahren fiel der Preisindex von Wüest & Partner im zweiten Quartal mit 64,5 Punkten auf einen Tiefstand.

Dies, obwohl das Flächenangebot mit 5'860 Objekten gegenüber dem Vorquartal um 7,5 Prozent und dem Vorjahr um 9,5 Prozent sank. Mit Ausnahmen von Bern und Genf sind die Büroräume in allen Regionen zu tieferen Preisen ausgeschrieben worden als noch im Winter.

Teurere Eigentumswohnungen

Am stärksten verteuerten sich im zweiten Quartal die Eigentumswohnungen, die im Schnitt 1,7 Prozent mehr kosteten. Das Angebot an Stockwerkeigentum blieb mit rund 34'000 Objekten verglichen mit den beiden Vorjahren praktisch konstant.

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen gesamtschweizerisch um 0,4 Prozent. Das Angebot war hier mit über 32'400 Objekten sogar besser als in den beiden Vorjahren.

swissinfo und Agenturen

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