Weniger Konkurse dank Konjunkturaufschwung

Die Zahl der Firmen- und Privatkonkurse ging in der Schweiz seit Jahresanfang um 5,2 Prozent zurück. Grund dafür ist der sich abzeichnende Konjunkturaufschwung. Dies geht aus einer am Mittwoch (17.11.) veröffentlichten Statistik hervor.

Dieser Inhalt wurde am 17. November 1999 - 10:29 publiziert

Die langsam wieder in Fahrt kommende Konjunktur in der Schweiz lässt die Anzahl der Firmen- und Privatkonkursen sinken. In den ersten zehn Monaten wurden mit 7'139 Pleiten 5,2 Prozent weniger registriert als in der Vorjahresperiode.

Dies gilt sowohl für Privat- wie Firmenkonkurse. Die Zahl der Firmenpleiten sank um 5,2 Prozent auf 3'539 und jene der Privatinsolvenzen um 5,3 Prozent auf 3'600, wie der am Mittwoch (17.11.) publizierten Statistik der Wirtschaftsauskunftei Creditreform zu entnehmen ist.

Dagegen entwickelte sich die Anzahl der Firmen-Insolvenzen in den Landesteilen stark unterschiedlich. Eine deutliche Abnahme verzeichnete dabei die Westschweiz und der italienischsprachige Landesteil. Lag der Anteil der Konkurse am Total der Firmenpleiten in der Romandie im vergangenen Jahr noch bei 33 Prozent, liegt dieser im laufenden Jahr bei 29,8 Prozent. Ähnlich verlief die Entwicklung im Tessin; der Anteil sank von 7,3 auf 6,8 Prozent. Im Gegensatz dazu stieg der Anteil in der Deutschschweiz von 59,7 auf 63,5 Prozent.

Ebenfalls erfreulich entwickeln sich die Firmenneugründungen. Sie stiegen im Oktober wie bereits im Vormonat weiter an und zwar um 2,5 Prozent auf 2'435.Gleichzeitig sanken die Firmenlöschungen im Berichtsmonat um 10,6 Prozent auf 1'595. Unter dem Strich ergibt sich damit ein Nettowachstum von 840. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer Steigerung von 42,1 Prozent.

Dank dieser Verbesserung konnte in den ersten zehn Monaten der Rückstand gegenüber dem Vorjahr weiter reduziert werden. Nach minus 16,2 Prozent im September lag dieser Wert Ende Oktober noch bei minus 12,1 Prozent.

SRI und Agenturen

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