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DÜSSELDORF/LONDON (awp international) - Die Eigentümer der angeschlagenen Landesbank WestLB haben den Verkaufsprozess formell gestartet. Interessenten könnten ihre Angebote bis zum 28. Oktober um 12 Uhr bei der von den Eigentümern beauftragten Investmentbank Morgan Stanley abgeben, hiess es in einer der "Financial Times" veröffentlichten Anzeige. Nach den EU-Auflagen muss die nordrhein-westfälische Landesbank bis Ende kommenden Jahres mehrheitlich den Besitzer wechseln. Sie gehört bislang dem Land Nordrhein-Westfalen und den NRW-Sparkassen.
Parallel zum jetzt gestarteten Verkaufsprozess laufen Bemühungen zu einer Landesbankenfusion, die nach den EU-Auflagen ebenfalls möglich ist. Konkret wird ein Zusammenschluss der WestLB mit der BayernLB geprüft. In der Anzeige hiess es dazu lediglich, dass eine Fusion mit einer anderen Landesbank nicht ausgeschlossen ist. Zudem sei auch ein Verkauf ausserhalb des Verfahrens möglich, das von Morgan Stanley und dem früheren Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz koordiniert wird.
Die WestLB wurde in der Finanzmarktkrise von ihren Eigentümer mit Garantien in einer Gesamthöhe von 14 Milliarden Euro gestützt. Der Bund gab der WestLB eine Kapitalspritze von 3 Milliarden Euro als stille Einlage./zb/stw

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