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Widmer-Schlumpf: EU-Zuwanderung geht weiter

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf rechnet vorläufig nicht mit einer wesentlichen Entlastung bei der Einwanderung von Arbeitskräften aus der EU. Im laufenden Jahr sei mit 40'000 bis 50'000 Zuwanderern zu rechnen

Dieser Inhalt wurde am 23. Mai 2009 - 11:06 publiziert

Dass die Landesregierung trotzdem auf die Anrufung der Ventilklausel und damit auf eine befristete Begrenzung der Zuwanderung aus der "alten" Europäischen Union EU verzichtet, hat Bundesrätin Widmer-Schlumpf als Befürworterin der Klausel aber nicht enttäuscht.

"Ich war offen für eine andere Gewichtung im Bundesrat", sagte sie in einem Interview der Mittelland Zeitung vom Samstag.


Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Wiedereinführung von Kontingenten für die 15 alten EU-Länder sowie Malta und Zypern mehr Nachteile brächte, namentlich für die Wirtschaft. Diese sucht noch immer qualifizierte Arbeitskräfte.

Mit der Anwendung der Ventilklausel würden zudem laut Widmer-Schlumpf nur rund 5000 mehrjährige Aufenthaltsbewilligungen weniger erteilt.

swissinfo.ch und Agenturen

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