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Wieder Leben im Palace von Lugano

Das Nobelhotel Palace muss seine alte Fassade noch unter einer Hülle verstecken. Keystone

Nach über 30 Jahren soll neues Leben ins ehemalige Luganeser Nobelhotel Palace am Lungolago kehren. Eine internationale Jury unter der Leitung des Tessiner Architekten Mario Botta hat vier Projekte für die Renovation der Hotelruine ausgewählt.

Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2001 - 12:43 publiziert

Im Palace sollen Ausstellungsräume, das Stadttheater, Luxuswohnungen und ein Parkhaus Platz finden. Ausser der Fassade ist vom ehemaligen Luxushotel, das seine beste Zeit in den fünfziger Jahren hatte, allerdings nichts mehr übrig geblieben.

Angesichts der komplexen Renovation wurde der Stadt kein Endprojekt vorgeschlagen, erklärte Botta kürzlich vor den Medien. Die vier ausgewählten Projekte sollen zu einem Endprojekt weiter verarbeitet werden. Sie stammen allesamt von Tessiner Architekten.

Projekt kostet rund 200 Mio. Franken

Das Siegerprojekt wurde von Tita Carloni, Mauro Pedrozzi und Andrea Caramaschi erarbeitet. Für den Wettbewerb waren 122 Beiträge eingegangen. Wettbewerbs-Bedingungen waren die Erhaltung der historischen Hotelfassade sowie die Unterbringung von Räumlichkeiten für Ausstellungen und Theater.

Der Luganeser Stadtpräsident Giorgio Giudici hofft, dass die Arbeiten anfangs 2003 in Angriff genommen werden können. Die Kosten für die Renovation dürften mindestens 200 Mio. Franken betragen. Neben der Stadt Lugano sollen sich auch private Investoren daran beteiligen.

swissinfo und Agenturen

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