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PADERBORN (awp international) - Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf hat im ersten Geschäftsquartal Fahrt aufgenommen und zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder mehr Automaten und Kassen verkauft. Das Umsatz- und Gewinnplus zwischen Oktober und Dezember fiel zudem stärker aus als von Analysten geschätzt. "Wir sehen unsere Erwartung einer schrittweisen, wenn auch langsamen Verbesserung der Rahmenbedingungen in unseren Märkten bestätigt", sagte Vorstandschef Eckard Heidloff am Montag in Paderborn und bekräftigte zudem den Ausblick. Im Gesamtgeschäftsjahr (Ende September) soll der Umsatz um sechs Prozent und das operative Ergebnis um acht Prozent zulegen.
Zuversichtlich stimmt Heidloff unter anderem, dass die IT-Budgets der Händler und Banken wieder grösser werden und pro Jahr um vier bis fünf Prozent wachsen. "Davon hoffen wir, uns eine Scheibe abschneiden zu können." In den Schwellenländern, die künftig einen höheren Anteil am Gesamtgeschäft ausmachen sollen, beobachtet Heidloff indes unterschiedliche Geschwindigkeiten. "In Afrika etwa ist noch keine Erholung in Sicht, in Osteuropa ist sie teilweise zu sehen. In Russland sehen wir beispielsweise mehr Stabilität." Die Entwicklung sei weiterhin von der jeweiligen Situation der Banken abhängig.
AKTIE WIE DER MARKT MIT VERLUSTEN
Analysten äusserten sich zwar positiv zum Zahlenwerk der Paderborner, an der Börse gab die Aktie dennoch leicht nach. Mit einem Minus von knapp einem Viertel Prozent, schlugen sich die Papiere aber immer noch besser als der MDax .
Die Ostwestfalen sehen in diesem Jahr eine Art Trendumkehr der beiden Vorjahre. Während Europa wieder für starke Wachstumsimpulse gut ist, geht der Umsatz in der Region Amerika zurück. Im ersten Quartal brach der Umsatz in Amerika nach dem Boom des Vorjahres um 16 Prozent ein. "Wir haben letztes Jahr in Amerika ein Wachstum von mehr 50 Prozent gehabt, das war natürlich sehr viel", erklärte Heidloff den jetzigen Rückgang. "Das letzte Jahr, war viel erfolgreicher als geplant. Jetzt stellt sich eine Normalisierung ein." Im Laufe der vergangenen zehn Jahre habe der Konzern in der Region den Umsatz schliesslich versechsfacht.
HARDWARE WIEDER MIT PLUS
Zwischen Oktober und Dezember konnte das Brot-und-Butter-Geschäft mit Hardware erstmals seit zwei Jahren wieder zulegen, die Erlöse mit Software wuchsen ebenfalls. Wincor will langfristig mit Software und Service ebenso viel umsetzen, wie mit dem bislang dominierenden Verkauf von Automaten. Der Abstand schmolz im ersten Quartal weiter zusammen: Hardware kam auf einen Umsatzanteil von 53 Prozent nach 54 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse aus dem Software und Service-Geschäft bauten ihren Anteil entsprechend auf 47 Prozent (46 Prozent) aus.
Sowohl im Geschäft mit Banken als auch mit und Handelsunternehmen spürte Wincor Nixdorf beim Verkauf seiner Geldautomaten und Kassen eine "sukzessive Belebung", wie es im Quartalsbericht heisst. Das und ein Erlösplus bei Software und Service in Höhe von sieben Prozent machten sich zwischen Oktober und Dezember in einem Umsatzplus von vier Prozent auf 634 Millionen Euro bemerkbar. Der operative Gewinn (EBITA) lag bei 51 Millionen Euro und damit ebenfalls vier Prozent über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich erzielte Wincor Nixdorf einen Gewinn von 34 Millionen Euro, ein Plus von drei Prozent zum Vorjahr. Mit allen Kennzahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten./stb/she/enl

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