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Wird die Masern-Impfung obligatorisch?

Wegen der besorgniserregenden Lage bei der Verbreitung von Masern erwägt die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) ein Impfobligatorium, dies als letztes Mittel, um die Krankheit auszurotten.

Dieser Inhalt wurde am 16. Februar 2009 - 10:51 publiziert

Wie die Gesundheitsdirektoren am Montag mitteilten, wollen sie sich zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) dafür einsetzen, dass innerhalb nützlicher Frist alle "angemessenen und nötigen Mittel im Hinblick auf eine entsprechende Zielerreichung eingesetzt werden".

Eine Voraussetzung dafür sei eine ausreichend hohe Durchimpfungsrate von 95% der Bevölkerung. Um diese zu erreichen, seien zusätzliche Anstrengungen erforderlich.

"Falls sich erweisen sollte, dass mit allen anderen praktikablen Massnahmen dieses Ziel nicht erreicht werden kann, müsste aus Sicht des GDK-Vorstandes auch die Einführung eines Masern-Impfobligatoriums in der Schweiz ernsthaft geprüft und ins Auge gefasst werden", schreibt die GDK weiter.

Laut dem Bundesamt für Gesundheit wurden alleine dieses Jahr bereits 92 neue Fälle gemeldet. Seit Beginn der Epidemie im November 2006 erkrankten in der Schweiz somit rund 3400 Menschen an Masern.

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