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Wirtschaft läuft, Hilfswerke profitieren

HEKS hilft bei Überschwemmungen in Kambodscha. Die Schweizer Hilfswerke erhalten bei guter Wirtschaftslage in der Regel mehr Spenden.

(Keystone)

Viele Schweizer Hilfswerke haben im letzten Jahr vom Wirtschafts-Aufschwung profitiert. Sie nahmen mehr Spenden ein als 1999. Einzelne Hilfswerke erlitten aber auch Einbussen.

Nach ersten provisorischen Schätzungen zählen Helvetas, Caritas, Brot für alle und HEKS zu den Gewinnern bei den Spendeneinnahmen. Das ergab eine Umfrage der Nachrichten-Agentur AP. Mit etwa gleich viel Einnahmen rechnen die Winterhilfe Schweiz, Terre des Hommes und Swissaid.

Das Schweizerische Rote Kreuz und Fastenopfer dürften im Wettbewerb um finanzielle Zuwendungen zu den Verlierern gehören. Die "Verlierer" nennen die Glückskette und deren Spenden-Rekord nach den Umwettern im Oktober als Grund für den Spendenrückgang.

Es wird mit Mehr-Einnahmen gerechnet

Das Entwicklungshilfswerk Helvetas rechnet für das Jahr 2000 mit einem Anstieg der Spendeneinnahmen um bis zu zehn Prozent. Bei Caritas Schweiz ergaben erste
Schätzungen Zuwendungen zwischen 25 und 26 Mio. Franken.

Von einer leichten Steigerung geht "Brot für alle" aus. Dabei seien die Einnahmen durch Legate nicht unerheblich. Trotz einem Einbruch der Nothilfespenden kann das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen (HEKS) für das
vergangene Jahr wahrscheinlich mehr Spendeneinnahmen verbuchen.

Das Kinderhilfswerk Terre des Hommes rechnet für das vergangene Jahr
mit mindestens gleich viel Einnahmen wie 1999. Auch bei den Umweltverbänden WWF und Greenpeace wird mit mehr Spendeneinnahmen gerechnet. Die Winterhilfe und die Schweizerische Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit Swissaid rechnen mit gleichbleibenden oder leicht höheren Spenden-Einnahmen.

Rückläufige Spenden an SRK und Fastenopfer

Zu den Verlierern im Kampf um Spenden gehören das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) und das Katholische Hilfswerk Fastenopfer. Beim Roten Kreuz hat sich das Spendenjahr 2000 bis im September gut Entwickelt. Gegen den Jahreswechsel seien die Zuwendungen jedoch geschrumpft.

Fastenopfer rechnet mit einem Minus von bis zu fünf Prozent. 1999 konnten gegen Ende Jahr zahlreiche grosse Einzelspenden verbucht werden. Diese fehlten im Jahr 2000, sagte Matthias Dörnenburg, Bereichsleiter Kommunikation und Bildung.

swissinfo und Agenturen




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