OECD: Schweizer Steuerquote bleibt tief

In der Schweiz bleibt gemäss OECD die Steuerbelastung nach wie vor tief. Weniger Steuern und Abgaben als in der Schweiz waren in den USA, Japan und Irland fällig.

Dieser Inhalt wurde am 24. November 2009 - 17:27 publiziert

Die Fiskalquote der Schweiz, also das Verhältnis zwischen Steuern/Abgaben und Bruttoinlandprodukt, stieg seit 2007 von 28,9 auf 29,6% leicht an. Laut Eidgenössischem Finanzdepartement ist das zum grössten Teil auf gestiegene Fiskaleinnahmen des Bundes zurückzuführen.

Einzelne Zahlungen etwa bei der direkten Bundessteuer erfolgten früher, Rückforderungen bei der Verrechnungssteuer wurden dagegen verschoben.

Mit ihrer Fiskalquote steht die Schweiz im Vergleich der OECD- und der 15 "alten" EU-Länder gut da. Ihr Wert bewegt sich nach wie vor deutlich unter dem internationalen Durchschnitt.

Die Fiskalquote der Schweiz stieg seit 90er-Jahren und erreichte 2000 ihren Spitzenwert von 30%. Seither entwickelt sie sich relativ stabil.

Im Mittel der OECD ist die gesamte Steuer- und Abgabenlast 2008 nach Schätzungen von 35,8 auf 35,2% gesunken.

Die Einnahmen aus Steuern auf Waren und Dienstleistungen verharrten in der Schweiz auf dem Stand des Vorjahres von 6,5% und waren damit nach wie vor deutlich unter dem OECD-Mittel von 10,9% (2007).

In der Schweiz wird unter Steuern/Abgaben alles verstanden, was Steuern an Bund, Kantone und Gemeinden sowie obligatorische Sozialversicherungsbeiträge in sind.

swissinfo.ch und Agenturen

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