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Studie: Kräftige Lohnerhöhung für Manager

Trotz der Wirtschaftskrise haben Schweizer Spitzenmanager im vergangenen Jahr eine kräftige Lohnerhöhung erhalten. Dies geht aus einer Studie der Anlagestiftung Ethos hervor, die am Freitag präsentiert wurde.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juli 2010 - 13:36 publiziert

Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder der 49 grössten börsenkotierten Unternehmen verdienten insgesamt 1,27 Mrd. Franken. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr.

Besonders gross sei der Aufschlag im Finanzsektor, sagte der Direktor der Anlagestiftung Ethos, Dominique Biedermann am Freitag bei der Vorstellung der Studie in Zürich. Die Spitzenleute der 13 grössten Banken und Versicherungen hätten 73 Prozent mehr Salär erhalten.

Damit hätten die durchschnittlichen Vergütungen in der Finanzwelt wieder das Niveau vor der Krise erreicht. Dagegen seien die Vergütungen in den 36 Unternehmen der Nicht-Finanzwelt lediglich um 2 Prozent gestiegen.

Ein Geschäftsleitungsmitglied erhielt für das Jahr 2009 im Durchschnitt 3 Mio. Franken. Verwaltungsratspräsidenten verdienten durchschnittlich 1,9 Mio. Fr. und die anderen Verwaltungsratsmitglieder 300'000 Franken.

swissinfo.ch und Agenturen

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