Navigation

Wen die Schweizer mögen (und wen nicht)

Der Gemeinwohl-Atlas zeigt jedes Jahr, welche Unternehmen und Organisationen die Schweizer Bevölkerung für gesellschaftlich wertvoll hält.

Dieser Inhalt wurde am 07. November 2017 - 13:46 publiziert
Keystone

Die Schweizerische Rettungsflugwacht geniesst in der Bevölkerung die höchste Wertschätzung, gefolgt von fünf gemeinnützigen Organisationen, die im Gesundheitssektor tätig sind. Ein Imageproblem hingegen haben die ehemals libysche Tankstellenkette Tamoil sowie die Fussballverbände Uefa und Fifa. Sie belegen die hintersten drei Ränge.

Die Universität St. Gallen befragte dieses Jahr 14'502 in der Schweiz wohnhafte Personen im Alter zwischen 18 und 92 Jahren. Vorgelegt wurde ihnen eine Liste der bedeutendsten Unternehmen und Organisationen, die zugleich in der Schweiz einen hohen Bekanntheitsgrad geniessen. Die Befragten bewerteten auf einer Skala von 1 (lehne ab) bis 6 (stimme zu), inwieweit eine Organisation zum Gemeinwohl beiträgt. Abgefragt wurden die jeweiligen Beiträge zur Lebensqualität und zum Zusammenhalt. Weitere Kriterien: Die Organisation leistet im Kerngeschäft gute Arbeit. Und: Sie verhält sich anständig.

swissinfo.ch

Auffällig bei den ResultatenExterner Link sind die guten Ränge der Detailhändler mit Migros (11), Volg (16), Landi (17) und Coop (22). Bei den Medien kam das Schweizer Fernsehen (18) vor der Neuen Zürcher Zeitung (30) und dem Tages-Anzeiger (42) zu liegen. Die Evangelische Kirche landete auf Rang 18, die römisch-katholische auf Rang 66. Gut schneidet auch die Schweizer Armee (38) ab, während Rolex (70), Google (76), Apple (79) und Nestlé (81) im hinteren Mittelfeld zu finden sind.

Unter der Auswahl befanden sich alle am Swiss Market Index kotierten Unternehmen, dazu die 50 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen, elf der international wertvollsten Marken, die 15 grössten Banken nach Bilanzsumme, die sieben grössten Schadensversicherungen sowie die 17 grössten Familienunternehmen im Land. Hinzu kamen Medien mit der grössten Reichweite sowie Verbände und Organisationen des öffentlichen Sektors.

 

 

 

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.