Wirtschaftslage macht Export- und Bausektor zu schaffen

Die Schweizer Unternehmen beurteilen die Wirtschaftslage negativer als noch im Frühling. Vor allem der Exportindustrie und dem Baugewerbe macht diese zu schaffen. Die Banken blicken indes positiv in die Zukunft.

Dieser Inhalt wurde am 22. August 2008 - 12:00 publiziert

Übers Ganze gesehen dürfte sich im zweiten Halbjahr 2008 das Wachstum der Schweizer Wirtschaft zwar abschwächen, aber weiterhin deutlich positiv ausfallen, fasst die Konjunkturforschungstelle (KOF) der ETH Zürich die Resultate der Umfrage bei Schweizer Unternehmen zusammen.

Die Mehrzahl der exportierenden Industrieunternehmen melden fürs zweite Quartal stagnierende, respektive leicht rückgängige Bestellungseingänge und eine gesunkene Produktion.

Auch für die nahe Zukunft sieht sich die Exportindustrie in einer schwächeren Wettbewerbsposition, vor allem was den Verkauf von Gütern in Nicht-EU-Länder betrifft.

Ziemlich schwarz sind die Prognosen der Bauwirtschaft. Die Mehrzahl der Unternehmen rechnet mit einer deutlichen Abnahme von Aufträgen.

Anders die Banken: Für den Rest des Jahres rechnen die Finanzinstitute, welche ihre Geschäftslage in den letzten sechs Monaten nicht besonders positiv beurteilten, mit einer deutlichen Zunahme der Nachfrage.

In den übrigen Branchen ist die Mehrzahl der Unternehmen zwar nicht euphorisch, so düster wie die Exportindustrie und das Baugewerbe betrachten sie ihre Lage dennoch nicht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen