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Sitten (awp) - Der am Montagabend bekanntgegebene Rücktritt des Verwaltungsratspräsidenten der Walliser Kantonalbank (WKB), Bernard Stalder, ist gemäss dem Staatsinstitut aus rein privaten Gründen erfolgt. Einen Zusammenhang mit dem umstrittenen Zweitmandat von Stalder bei der Banque Héritage wies ein WKB-Sprecher zurück.
WKB-Sprecher Jean-Yves Pannatier bestätigte am Dienstag auf Anfrage der AWP die Darstellung, wonach der Rücktritt aus "persönlichen und privaten Gründen" erfolgt sei. Die WKB habe von dem Rücktritt im Verlauf des Montags erfahren und ihn nach Börsenschluss bekanntgegeben, sagte er auch gegenüber der Walliser Zeitung "Le Nouvelliste" (Ausgabe 12.4.).
Die Genfer Tageszeitung "Le Temps" (Ausgabe 12.4.) wirft dennoch die Frage auf, ob der Posten Stalders bei der WKB nicht mit dem im Februar bekanntgegebenen neuen Amt Stalders als Verwaltungsratspräsident der Genfer Banque Héritage vereinbar gewesen sei. Die WKB habe das Mandat, das Stalder aus eigenem Antrieb angenommen habe, öffentlich kommuniziert und es damit implizit auch gebilligt, sagte der WKB-Sprecher dazu gegenüber "Le Temps".
Das Blatt erinnert auch daran, dass die Wahl Stalders als WKB-Verwaltungsratspräsident im Frühling 2009 heftig umstritten gewesen sei. Kandidat für die Nachfolge des scheidenden WKB-Präsidenten war damals auch CVP-Ständerat Jean-René Fournier. Die Walliser Kantonsregierung entschied sich aber dennoch für den parteilosen und im Wallis unbekannten Manager Stalder.
tt/tp/uh

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