WTO-Gegner verlangen mehr Mitsprache

Die Schweiz soll ihre Position in den laufenden Liberalisierungsverhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO) grundlegend revidieren. Dies fordert die Schweizer Koordination gerechter Welthandel, wie sie am Donnerstag (20.07.) mitteilte.

Dieser Inhalt wurde am 20. Juli 2000 - 11:34 publiziert

Die über 40 WTO-kritischen Mitgliederorganisationen verlangen Verhandlungen mit David Syz, dem Leiter des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco). Es gehe nicht an, dass das seco die WTO-Politik nur mit Wirtschaftsverbänden abspreche, heisst es in der Mitteilung.

Die Koordination kritisiert insbesondere die Schweizer Position bei den Landwirtschafts- und Dienstleistungsabkommen. Die westlichen Handelsmächte und die Schweiz wollten in diesen Bereichen Liberalisierungen durchsetzen, die an der WTO- Ministerkonferenz im Dezember in Seattle auf Widerstand gestossen seien, schreibt die Koordination.

Bis Ende Jahr könnten die WTO-Mitgliedstaaten ihre Anliegen bezüglich der Abkommen vorbringen. Deshalb müsse jetzt gehandelt werden, heisst es. Der Koordination gehören Bauernverbände, Gewerkschaften, Umweltvereinigungen, Hilfswerke sowie sozial- und entwicklungspolitische Organisationen an.

swissinfo und Agenturen

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