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DÜSSELDORF (awp international) - WTO-Chef Pascal Lamy hält die Kritik an den hohen Exportüberschüssen Deutschlands und Chinas für übertrieben. "Nur in der Handelsstatistik müssen sich Exporte und Importe immer ausgleichen. Für Arbeitspltze und Wachstum entscheidend ist jedoch, welchen zusätzlichen Beitrag (added value) ein Land in der Produktion der Unternehmen leistet", sagte der Chef der Welthandelsorganisation dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die Vorwürfe gegenüber Deutschland hält der Franzose für unberechtigt: "Als Kanzlerin Merkel beim G20-Gipfel in Toronto erklärt hat, dass hohe Defizite schlecht für das Vertrauen der Verbraucher sind, dann war das sehr überzeugend", sagte Lamy. Der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der zuvor die Berliner Regierung heftig für ihren Sparkurs kritisiert hatte, verstehe wohl nicht genug von Deutschland.
Lamy widersprach auch der Einschätzung, dass China sich nicht an die internationalen Spielregeln halte. "In China gibt es immer eine Debatte zischen denen, die das Land für ausländische Investoren öffnen und sich an internationale Regeln halten wollen, und anderen, die eine mehr nationalistische Politik verfolgen. Als WTO-Chef kann ich nur sagen, dass China sich an die Regeln hält. Sicher nicht immer zu 100 Prozent. Aber dafür haben wir Klagemöglichkeiten und das ist völlig normal", sagte der WTO-Chef./fn

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