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SCHWÄBISCH HALL (awp international) - Nach einem deutlichen Gewinnsprung 2010 ist der Würth-Konzern weiter mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal steigerte der Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial seinen Umsatz um 18,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr strebe Würth ein zweistelliges Umsatzwachstum auf rund 9,5 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von rund 550 Millionen Euro an, sagte der Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, Robert Friedmann, am Freitag in Schwäbisch Hall. Der Erlös war 2010 um 14,8 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro geklettert. Der Jahresüberschuss wurde mehr als verdoppelt - er legte um 141,4 Prozent auf 268 Millionen Euro zu.
Für diese ambitionierten Ziele sollen unter anderem in diesem Jahr weltweit rund 4.500 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Ein Drittel der neuen Arbeitsplätze solle in Deutschland geschaffen werden, der Rest im Ausland. Vor allem die Vertriebsmannschaft und die Anzahl der Niederlassungen sollen ausgebaut werden. Im Zeitraum von Januar bis März erhöhte sich das Betriebsergebnis um 41 Prozent auf 117,5 Millionen Euro. "Unser Ausblick für 2011 ist optimistisch, auch wenn das Wachstum sicher kein Selbstläufer sein wird", sagte Friedmann.
Die Zahl der weltweiten Mitarbeiter wuchs im vergangenen Jahr um 8 Prozent auf 62.433 Beschäftigte. In Deutschland kamen 1.525 Mitarbeiter hinzu, ein Zuwachs von über 9 Prozent, wie Friedmann berichtete. Im laufenden Jahr will das Unternehmen 635 Millionen Euro investieren nach 283 Millionen Euro im Vorjahr. Alleine in Deutschland sollen 300 Millionen Euro unter anderem in den Ausbau eines Standortes und die Logistik gesteckt werden.
Friedmann sieht gute Chancen für das Unternehmen, vom Boom der Erneuerbaren Energien langfristig zu profitieren. Würth setzt unter anderem auf den Bereich Windkraft. "Der Markt wächst", sagte er. Das baden-württembergische Unternehmen hat Befestigungssysteme für Windkraftanlagen im Angebot. Friedmann sagte, eine Windkraftanlage müsse 20 Jahre halten. "Sie besteht aus 10.000 Schrauben, Bolzen und Verbindungsteilen." Das Thema Sicherheit spiele dabei eine sehr grosse Rolle. Um den Wachstumskurs zu finanzieren, will das Unternehmen eine Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro auflegen. Friedmann bekräftigte das langfristige Ziel, bis 2020 einen Umsatz von 20 Milliarden Euro mit weltweit 100.000 Mitarbeitern zu erreichen./ols/DP/edh

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