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WWF verlangt Gentech-Moratorium

Schon seit einiger Zeit erhebt der WWF-Schweiz seine Hand gegen Gentech in der Landwirtschaft.

(Keystone)

Die Umweltschutz-Organisation WWF fordert ein Gentech-Moratorium für die Landwirtschaft. Noch seien die Schweizer Lebensmittel gentechfrei, hiess es am Dienstag 23.01.) in Bern. Der Aufwand dafür sei jedoch enorm. Zudem schade die Gentechnik der Schweizer Landwirtschaft.

"Das Moratorium ist im Interesse von Umwelt, Bevölkerung, und Landwirtschaft dringend nötig", sagte Bernadette Oehen, WWF-Beauftragte für Gentechnik. Die in der kommenden Frühlings-Session zur Debatte stehende Gen-Lex muss nach den Wünschen des WWF ein Moratorium mit einem vorläufigen Verzicht auf die Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft enthalten.

Kein Bedürfnis nach Gentech

Alle mit gentechnisch manipulierten Stoffen hergestellten Nahrungsmittel sollen zudem in der Schweiz vollständig deklariert werden. Die einheimischen
Landwirtschaft könne nur überleben, wenn sie den Kundenwünschen entsprechend umwelt-verträgliche und gentechfreie Lebensmittel produziere.

"Der Aufwand dafür ist jedoch riesig", sagte Oehen. Er entstehe beispielsweise bei der permanenten Beobachtung der Entwicklung bei Rohstoffen und Lieferanten, erklärte Stephan Baer von der Baer- Weichkäserei in Küssnacht, Kanton Schwyz.

Auch die Bezeichnung der kritischen Rohstoffe sei mit Aufwand verbunden. Die Mehrkosten würden zum Teil vom Hersteller und zum Teil vom Konsumenten
getragen. Zudem bestehe in der Schweizer Landwirtschaft kein Bedürfnis nach Gentechnik. Diese löse die Landbau-Probleme nicht, sondern schade dem Image.

swissinfo und Agenturen

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