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Zahl der Studierenden auf Rekordhöhe

Mit über 95'000 Immatrikulierten an den 13 Schweizer Hochschulen ist die Zahl der Studierenden im vergangenen Wintersemester auf Rekordhöhe gestiegen. Für den leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr waren vor allem die Frauen verantwortlich.

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2000 - 14:25 publiziert

Mit über 95'000 Immatrikulierten an den 13 Schweizer Hochschulen ist die Zahl der Studierenden im vergangenen Wintersemester auf Rekordhöhe gestiegen. Für den leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr waren vor allem die Frauen verantwortlich, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag (13.04.) mitteilte.

An den Schweizer Hochschulen bildeten sich im Wintersemester 1999/2000 insgesamt 112'446 Männer und Frauen aus. Davon studierten 95'697 Personen an den 13 universitären Hochschulen und 16'749 Personen an den sieben Fachhochschulen.

Bei den universitären Hochschulen nahm die Zahl der Studierenden gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent zu. Für diesen leichten Anstieg seien vor allem die Frauen verantwortlich gewesen, während bei den Männern die Zahl konstant geblieben sei. Die Zahl der erstmals eingeschriebenen Studierenden blieb praktisch unverändert. Bei den Fachhochschulen stieg dagegen die Zahl der Studierenden im ersten Studienjahr um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr an.

Bei den universitären Hochschulen wiesen laut BFS die sich noch im Aufbau befindende Universita della Svizzera italiana und die EPF Lausanne die höchsten Zuwachsraten an Studierenden im Vergleich zum Vorjahr auf. Bei allen anderen Hochschulen betrugen die Änderungen im Vergleich zum Semester 1998/99 weniger als drei Prozent. Bei den Fachhochschulen verzeichnete die Fachhochschule Zürich mit 4'416 die meisten Studierenden.

Die höchsten Zuwachsraten bei den universitären Hochschulen gab es in den Bereichen Interdisziplinäre und andere ( 11,4 Prozent), Zahnmedizin ( 10,2 Prozent) und Sozialwissenschaften ( 6,0 Prozent). Erwähnenswerte Abnahmen sind laut BFS in der Pharmazie (-8,3 Prozent) und der Humanmedizin (-3,1 Prozent) zu vermelden. Die Wirtschaftsfächer verzeichneten bei den Studierenden im ersten Jahr einen Zuwachs von 30 Prozent.

Frauen weiterhin im Vormarsch

Im vergangenen Wintersemester stieg der Frauenanteil bei den universitären Hochschulen von 43,8 auf 44,6 Prozent. Beliebt bei den Frauen sind laut Mitteilung nach wie vor die Geistes- und Sozialwissenschaften (61,8 Prozent Frauenanteil) sowie die Medizin und Pharmazie (53,4 Prozent). Bei den von Frauen traditionsgemäss eher gemiedenen technischen Wissenschaften erreichte der Frauenanteil einen neuen Höchststand von 21,2 Prozent.

Bei den erstmals eingeschriebenen Studierenden blieb dagegen der Frauenanteil mit 47,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich.

swissinfo und Agenturen

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