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Zentralschweiz will den Röstigraben zuschütten

Will der Romandie die Zentralschweiz auf spielerische Art näherbringen: Louis Naef, künstlerischer Leiter des Zentralschweizer Expo-Projektes.

(swissinfo.ch)

Die sechs Zentralschweizer Kantone wollen an der Expo.02 während 24 Stunden ihre Vielfalt inszenieren - im Rahmen einer phantasievollen Inbesitznahme von Yverdon-les-Bains. "Einfall Zentralschweiz.02" heisst die Aktion, die für den 8. Juni 2002 geplant ist.

Das Konzept sieht vor, dass in Yverdon das Gemeinsame und das Trennende der Zentralschweiz zur Schau gestellt wird. Vergangenheit, Zukunft, Identität und Brüche sollen in eine Inszenierung gepackt werden, welche die ganze Stadt einbezieht.

Die Projektgruppe unter Christoph Risi und dem Theatermann Louis Naef hat am Montag (05.02.) in Luzern ihre Pläne vorgestellt. "Einfall Zentralschweiz.02" ist von den Innerschweizer Kantonen aus insgesamt 17 Projekten ausgesucht worden.

Kantonsbeiträge und Sponsoren

Die sechs Kantone stellen für den Zentralschweizer Tag im Ganzen eine Mio. Franken zur Verfügung. Die Projektgruppe rechnet aber mit Kosten von knapp 1,5 Mio. Das restliche Geld wollen sie bei Sponsoren und Mäzenen auftreiben.

Anarchisches und Theatralisches

Das Programm sieht vor, dass sich etwa eine Woche vor dem Zentralschweizer Tag eine Vorhut in Luzern sammelt. Von dort zieht sie mit verschiedensten Fahrzeugen und Vehikeln über Bern nach Yverdon. Das Gros der Leute wird sich dann am Freitag, 7. Juni, in den Orten um Yverdon einquartieren.

Der Tag selbst, ein Samstag, beginnt in den frühen Morgenstunden mit einem anarchischen, lauten "Einfall" der Zentralschweizer in Yverdon. Auf Schiffen und Traktoren erobern diese die Stadt.

Dann werden die Leute das Gesicht des Städtchens mit
kleinen und grossen Darbietungen auf Plätzen, in Museen, Theatern und Beizen verändern. Ziel ist es, während diesen 24 Stunden den Röstigraben zuzuschütten.

Erst Ideen

Konkretes liege indes noch nicht vor, sondern nur Ideen, sagte Naef. So könnten etwa Strassennamen geändert werden. Oder in Restaurants Westschweizer Köche durch Urschweizer Küchenchefs ersetzt werden.

swissinfo und Agenturen

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