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Zimmerleute und Zimmermeister wollen Lohnfrage besprechen

Ein Zimmermann verfolgt an der "Landsgemeinde" der Zimmerleute die Debatte zu den Lohnverhandlungen.

(Keystone)

In den festgefahrenen Konflikt um die Löhne im Zimmereigewerbe scheint Bewegung zu kommen. Die Zimmermeister haben angeboten, sich mit den Arbeitnehmer-Vertretern wieder an den Verhandlungstisch zu setzen.

Auch die Zimmerleute seien zu Verhandlungen bereit, aber nur wenn die Zimmermeister ein substanziell besseres Angebot" vorlegten, sagte der Sprecher der Gewerkschaft Bau & Industrie (GBI), Rolf Beyeler, am Samstag (10.02.) auf Anfrage. Die Gespräche dürften Ende Februar oder Anfang März wieder aufgenommen werden, hiess es von Seiten der GBI.

Erhöhung um 170 Franken gefordert

Am Samstag versammelten sich rund 200 Zimmerleute in der Berner Reithalle an einer "Landsgemeinde", um für höhere Löhne Druck zu machen. In einer Resolution unterstrichen die Zimmerleute nochmals ihre Forderung nach einer Erhöhung der Minimallöhne von 170 Franken, heisst es in einem Communiqué der GBI.

Gegenangebot: 110 Franken

Der Arbeitgeberverband Holzbau Schweiz bietet eine Lohnanpassung von 110 Franken (davon 90 Franken für alle Arbeitnehmer). Zusätzlich zum Teuerungsausgleich von knapp 1,4 Prozent ergebe dies eine Salär-Erhöhung von 2,27 Prozent, schreibt der Verband. Überdies werde eine Arbeitszeit-Verkürzung mit vollem Lohnausgleich geboten.

Rund 12'000 Zimmerleute

In der Schweiz arbeiten vom Förster bis zum Möbelhändler rund 100'000 Beschäftigte in der Holzwirtschaft. Davon entfällt lediglich ein Zehntel auf das Zimmereigewerbe: Knapp 8'000 Zimmerleute arbeiten in der Deutschschweiz, rund 2'000 bis 2'500 in der Westschweiz.

swissinfo und Agenturen

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