ZSC - Lugano: Enttäuschender Leader

Die überlegen spielenden Luganesi im Torjubel. Keystone

Luganos Ausländer zeigten ihr Können und schossen sämtliche Tore zum nie gefährdeten 4:2-Sieg gegen die ZSC Lions. Der Franzose Bozon traf zum 1:0 und 4:1, zwischendurch reihten sich die Kanadier Dubé 2:0. sowie Savage 3:0 unter die Skorer.

Dieser Inhalt wurde am 05. November 2000 - 12:51 publiziert

Vor über 10'000 Zuschauern im Hallenstadion gestaltete sich die zweite Playoff-Finalreprise der laufenden Saison bedeutend emotionsgeladener als der erste Vergleich am vorletzten Dienstag im Tessin (1:1). Misko Antisin, so schien es, wollte mit seinem Ellbogencheck gegen Andreas Zehnder, schon früh ein Exempel statuieren. Seine übermässige Kampfeslust sanktionierte Schiedsrichter Kurmann allerdings mit einer Fünfminutenstrafe, woraus die Lions allerdings nicht im Geringsten Profit schlagen konnten. Selbst als sie sich während 120 Sekunden in doppelter Überzahl versuchen durften, erspielten sich die enttäuschenden Gastgeber keine Abschlussmöglichkeiten.

Ähnlich konzeptlos und viel zu ungestüm präsentierten sich die Lions auch bei numerischem Gleichbestand. Obschon Luganos Coach Jim Koleff wegen diverser Absenzen und nach dem Restausschluss gegen Antisin nur noch dreizehn Feldspieler zur Verfügung standen, gelang es dem Leader zu keinem Zeitpunkt, die hoch konzentrierten Tessiner wirklich in Bedrängnis zu bringen. Die beiden (im Frühherbst schon harsch kritisierten) Verteidiger-Senioren Bertaggia und Andersson gestanden den verunsicherten Zürchern kaum Raum zu. Erst als Lugano zum zweiten Mal während zweier Minuten mit nur drei Feldspielern auskommen musste, vermochte Peter Jaks Goalie Huet zu überwinden (42.). Die Reaktion der überlegenen Südschweizer war ebenso prompt wie erfolgreich: Bozon erhöhte auf 4:1.

swissinfo und Agenturen

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