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Zufriedenheit mit der Landesregierung leicht gestiegen

Das "Vertrauen" der Bevölkerung in die Politik der Regierung hat leicht zugenommen. Gemäss Umfrage sind heute 53 Prozent (Vorjahr: 52 Prozent) der Deutsch- und Westschweizer mit der Regierungsarbeit sehr oder ziemlich einverstanden.

Dieser Inhalt wurde am 24. Juli 2000 - 12:04 publiziert

Dies geht aus dem am Montag (24.07.) veröffentlichten "Einstellungsbarometer 2000" des Forschungsinstituts Demoscope hervor. Die Umfrage wird alljährlich bei tausend Personen in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt.

Gemäss Umfrage sind die Romands weniger zufrieden mit der Regierungspolitik als die Deutschschweizer. In der Westschweiz zeigten sich nur 39 Prozent sehr oder ziemlich einverstanden (Deutschschweiz: 58 Prozent) mit der Art, wie der Bundesrat politisiert.

Umgekehrt liegt der Anteil der Unzufriedenen in der Romandie mit 29 Prozent deutlich höher als in der Deutschschweiz (15 Prozent). Grösser ist der Argwohn auch je nach Bildung und sozialer Schicht.

26 Prozent der Personen mit tiefem Bildungsstand äusserten sich ablehnend, 34 Prozent indifferent ("weder noch"), 40 Prozent zustimmend. Von den gut Gebildeten zeigten sich hingegen 61 Prozent sehr oder ziemlich einverstanden, nur 14 Prozent äusserten Ablehnung (24 Prozent "weder noch").

Ein ähnliches Bild präsentiert sich bei der Schichtzugehörigkeit. Während 65 Prozent der Befragten aus höherer sozialer Schicht mit der Regierungspolitik einverstanden sind, sind es in der unteren Schicht nur 45 Prozent.

Umgekehrt liegt der Anteil der Unzufriedenen in der unteren Schicht mit 22 Prozent deutlich höher als in der höheren Schicht (14 Prozent), ebenso der Anteil derjenigen, die mit "weder noch" antwortete (34 bzw. 19 Prozent).

Im berücksichtigten Zeitraum (seit 1993) hat die Zufriedenheit gegenüber der Politik des Bundesrates insgesamt zugenommen. Sie stieg von 39 Prozent (1996) innert zweier Jahre auf 50 Prozent (1998). 1999 waren 52 Prozent sehr oder ziemlich einverstanden mit der Art, wie der Bundesrat regiert.

swissinfo und Agenturen

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