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Zwei Drittel der kantonalen Vorlagen fanden Zustimmung

Verworfen wurden einzig zwei Initiativen gegen die Jagd im Kanton Solothurn sowie eine Vorlage zur Wohneigentums-Förderung im Kanton Genf.

Die anderen Vorlagen in den Kantonen wurden angenommen. Bei den Regierungswahlen kommt es in Ausserrhoden sowie in Glarus zu einem zweiten Wahlgang.

Im Kanton Solothurn standen je drei Vorlagen zur Abstimmung. Zwei Initiativen des Vereins zum Schutz bedrohter Wildtiere für den Schutz von Feldhasen, Vögeln und Dachsen sowie gegen die Treibjagd sind im Kanton Solothurn im Stimmenverhältnis von vier zu drei abgelehnt worden. Die Jäger können damit wie bisher weiterjagen.

Unbestritten war eine Verfassungsänderung für die Zusammenlegung von zwei Oberämtern.

Im Kanton Genf wurde die Abschaffung der Erbschaftssteuer für Ehepartner und direkte Nachkommen im Verhältnis von drei zu eins angenommen.

Verworfen wurde eine Vorlage zur Wohneigentums-Förderung. Sie sah vor, dass Mieter nach drei Jahren mit dem Einverständnis des Vermieters ihre Wohnung hätten kaufen können.

Mit einem etwas deutlicheren Stimmenverhältnis angenommen wurde demgegenüber eine Reduktion der Handänderungssteuern. Allerdings gilt die Reduktion nur unter bestimmten Auflagen und für Immobilienverkäufe im Wert von unter einer Million Franken.

Weitgehend unbestritten waren die drei übrigen Vorlagen in drei Kantonen. Der Kanton Schwyz hat im Verhältnis von drei zu eins einer umfassenden Reform des Landwirtschaftsgesetzes zugestimmt.

Der Kanton Graubünden dehnt den Bezug von Kinderzulagen aus. Die entsprechende Vorlage wurde im Verhältnis von vier zu eins genehmigt.

Im Kanton Luzern fand ein Kredit von 28 Mio. Franken für die Sanierung und Erweiterung des kantonalen Spitals in Sursee klar Zustimmung.

Wahlen in drei Kantonen ohne Überraschungen

Die Wahlen in drei Kantonen sind ohne Überraschungen ausgegangen. Die fünfköpfige Thurgauer Regierung wurde problemlos wiedergewählt. Die Ständeratswahl in Ausserrhoden sowie die Regierungsratsersatzwahl in Glarus werden erst im zweiten Wahlgang entschieden.

swissinfo und Agenturen

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