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Abstimmung 10. Februar 2019 Guter Start für Zersiedelungs-Initiative

Häuserreihe

Reihenhäuser der Ortschaft Mutschellen im Kanton Aargau zeigen, wie das Schweizer Mittelland zersiedelt wird.

(© KEYSTONE / GAETAN BALLY)

In der ersten Trendbefragung der SRG SSR zur nächsten Eidgenössischen Abstimmung haben sich 63 Prozent für die Zersiedelungs-Initiative ausgesprochen. Das ist ein guter Start, doch bis Anfang Februar kann sich noch viel ändern.

Die Zersiedelung verschandelt das Landschaftsbild der Schweiz und ist ausserdem schlecht für die zukünftigen Generationen. Dieser Meinung sind viele Schweizer und Schweizerinnen, wie eine Umfrage über die Zersiedelungs-Initiative ergab. Die Initiative verlangt, dass keine weiteren Bauzonen geschaffen werden. Abgestimmt wird am 10. Februar 2019.

Wäre bereits am 7. Dezember 2018 entschieden worden, wäre die Zersiedelungs-Initiative angenommen worden: 63 Prozent der teilnahmewilligen Bürgerinnen und Bürger hätten bestimmt oder eher für das Volksbegehren gestimmt. 29 Prozent wären bestimmt oder eher dagegen gewesen. Die Ja-Seite startet demnach mit einem Vorsprung von 34 Prozentpunkten in den Abstimmungskampf.


Datawrapper Zersiedelung Umfrage

Grafik


Das ist das Ergebnis der ersten von zwei Befragungen zur Volksabstimmung vom 10. Februar 2019. Realisiert wird die Serie vom Forschungsinstitut gfs.bern für die Medien der SRG SSR, zu denen auch swissinfo.ch gehört. Wie üblich handelt es sich um eine blosse Momentaufnahme. Der Abstimmungskampf steht noch bevor.

dossiers

Abstimmung vom 10. Februar 2019 Zersiedelung der Landschaft an der Urne

Welches Gesicht sollen Städte und Landschaften in der Schweiz in Zukunft haben? Am 10. Februar entscheidet das Stimmvolk über die Initiative gegen die Zersiedelung.

Meinungen noch nicht gemacht

Die Meinungsbildung zur Zersiedelungs-Initiative ist laut den Forschern von gfs.bern insgesamt wenig fortgeschritten. Es könne von einem überdurchschnittlichen Kampagnenspielraum ausgegangen werden. "Wichtig wird insbesondere sein, wie stark sich die Wirtschaftsverbände, welche sich bereits dezidiert gegen die Vorlage ausgesprochen haben, im Abstimmungskampf engagieren werden", so gfs.bern.

Aus Erfahrung weiss man, dass Volksinitiativen während des Abstimmungskampfs häufig an Zustimmung einbüssen. Die Politologen von gfs.bern kommen daher zum Schluss, eine Ablehnung der Vorlage sei derzeit trotz guter Umfrageergebnisse am wahrscheinlichsten.

Kein Links-Rechts-Schema

Bei der Zersiedelungs-Initiative lässt sich kein typisches Rechts-Links-Schema ausmachen. Zwar sind die deutlichsten Mehrheiten für die Initiative klar bei der politischen Linken zu finden. Aber auch bei der Schweizerischen Volkspartei (SVP) finden sich Sympathisanten.

Zersiedelte Ebene

Das Schweizer Mittelland ist besonders von Zersiedelung betroffen. Im Bild Zofingen im Kanton Aargau.

(Keystone)

Die Umfrage zeigt, dass Personen mit tiefem Haushaltseinkommen und tiefer Schulbildung sowie Frauen und Personen mit wenig Regierungsvertrauen der Vorlage stärker zustimmen. Knapp signifikant positiver eingestellt sind ausserdem die Stimmbürger aus der deutschsprachigen Schweiz im Vergleich zur italienischsprachigen Schweiz und der französischsprachigen Romandie.

Die Umfrage

Die 1. Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 10. Februar 2019 wurde vom Forschungsinstitut gfs.bernexterner Link im Auftrag der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) durchgeführt, zu der auch swissinfo.ch gehört.

Befragt wurden 3028 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte zwischen dem 4. und dem 13. Dezember 2018. Die Fehlerquote beträgt ±2,9 Prozentpunkte.

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swissinfo.ch/sb

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