Direkt zum Inhalt springen
Your browser is out of date. It has known security flaws and may not display all features of this websites. Learn how to update your browser[Schliessen]

In der Schweiz gelten in der Regel lange Arbeitszeiten. Bei einer 100%-Stelle hat die Arbeitswoche zwischen 42 und 45 Stunden, oft kommen Überstunden dazu. Heute gibt es aber immer mehr Leute, die – oft aus familiären Gründen – Teilzeit arbeiten, 80% oder weniger.

Die Schweiz ist stolz auf Traditionen wie seriöses Handwerk, hohe Qualität und gute Ausbildung.

Streiks sind in der Schweiz relativ selten. Ein Streit zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite kann oft in Grenzen gehalten werden.

Die Gesellschaft in der Schweiz beruht auf einer egalitären Haltung, das zeigt sich auch im Berufsleben: Unterschiede in der Unternehmens-Hierarchie werden oft heruntergespielt.

Eine vergnügliche Lektüre in die Welt des Schweizer Managements ist die Reihe "Business Class", eine Kolumnensammlung des Schweizer Autors Martin Suter.

Gleichstellung von Mann und Frau

Die Arbeitswelt in der Schweiz ist noch stark von Männern geprägt, vor allem auf der obersten Kaderebene sind kaum Frauen zu finden. Vom Gesetz her sind Männer und Frauen heute zwar gleichberechtigt, aber das Rollenverständnis ändert sich nur langsam.

Es sind noch immer die Frauen, die einen Grossteil der traditionellen Familienarbeit – Kinderbetreuung, Haushalt etc. – übernehmen, während Männer einer 100-prozentigen Erwerbstätigkeit nachgehen. In der Schweiz ist es für viele Frauen bis heute schwierig, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen; unter anderem, weil es an externen Betreuungsplätzen für Kinder fehlt.

Viele Frauen arbeiten daher nur Teilzeit – oder legen eine mehrjährige Berufspause ein, wenn sie Kinder haben. Dies ist ebenfalls ein Grund, weshalb sich auf den obersten Hierarchiestufen der Schweizer Unternehmen oder in Verwaltungsräten nur sehr wenige Frauen finden.

Gleitende Arbeitszeit

Gleitende Arbeitszeit ist in grossen Teilen der Schweizer Arbeitswelt zur Norm geworden. Das heisst, die Arbeitszeit wird vielerorts elektronisch oder mit Stempeluhren erfasst, Arbeitsbeginn und Arbeitsende können aber innerhalb einer bestimmten Zeitspanne selbst gewählt werden.

Ein Hinweis: Der durchschnittliche Schweizer Arbeitstag beginnt für die meisten Leute relativ früh am Morgen zwischen sieben und acht Uhr.

swissinfo.ch

Urheberrecht

Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur zum Eigengebrauch benützt werden. Jede darüber hinausgehende Verwendung der Inhalte des Web-Angebots, insbesondere die Verbreitung, Veränderung, Übertragung, Speicherung und Kopie darf nur mit schriftlicher Zustimmung von swissinfo.ch erfolgen. Bei Interesse an einer solchen Verwendung schicken Sie uns bitte ein Mail an contact@swissinfo.ch.

Über die Nutzung zum Eigengebrauch hinaus ist es einzig gestattet, den Hyperlink zu einem spezifischen Inhalt zu verwenden und auf einer eigenen Website oder einer Website von Dritten zu platzieren. Das Einbetten von Inhalten des Web-Angebots von swissinfo.ch ist nur unverändert und nur in werbefreiem Umfeld erlaubt. Auf alle Software, Verzeichnisse, Daten und deren Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch, die ausdrücklich zum Herunterladen zur Verfügung gestellt werden, wird eine einfache, nicht ausschliessliche und nicht übertragbare Lizenz erteilt, die sich auf das Herunterladen und Speichern auf den persönlichen Geräten beschränkt. Sämtliche weitergehende Rechte verbleiben bei swissinfo.ch. So sind insbesondere der Verkauf und jegliche kommerzielle Nutzung unzulässig.

×