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Das grosse Unglück Mattmark nicht vergessen

Die Gletscherzunge, die am 30. August 1965 auf die Baustelle des Mattmark-Staudamms im Kanton Wallis stürzte, kostete 88 Arbeitern das Leben. Damit gerieten die Arbeitsbedingungen auf den grossen Baustellen in den Bergen in den Fokus der schweizerischen Öffentlichkeit. Ein halbes Jahrhundert später dienen die Bilder dazu, dass der Einsatz dieser Arbeiter, hauptsächlich aus dem Ausland, für den Fortschritt und den Reichtum der Schweiz nicht in Vergessenheit gerät.

Eine Wanderausstellung mit Bildern und einem Film, begleitet von verschiedenen Konferenzen, runden Tischen und einem Katalog: Die Ausstellung "Mattmark 1965-2015 – Tragödie in den Bergen"externer Link ist eines der Hauptelemente des Erinnerungsprogramms fünfzig Jahre nach der Mattmark-Katastrophe. Höhepunkt ist eine Zeremonie am 30. August 2015 am Ort des Unglücks. Alle Veranstaltungen werden von der "Associazione Italia-Vallese" organisiert.

Die Wanderausstellung – die in der Schweiz, in Italien und im Oktober auch in der Bibliothek des EU-Parlaments in Brüssel gezeigt wird – "mahnt an die Pflicht, sich zu erinnern und die Wahrheit zu erzählen", sagt Stéphane Marti, Leiterin des "ad-hoc-Komitees Mattmark".

Einerseits werde mit der Ausstellung der Opfer der Katastrophe und deren Familien gedacht. Andererseits solle der Jugend die geschichtliche, wirtschaftliche, politische und soziale Bedeutung dieser Tragödie besser bekannt gemacht werden.

Inspiriert von der Ausstellung hat swissinfo.ch eine kleine Bildergalerie zusammengestellt.

(Text: Sonia Fenazzi; Bildredaktion: Rolf Amiet)

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