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Initial Coin Offering (ICO) Schweizer Startups mit neuem Geschäftsmodell

Initial Coin Offering (ICO), eine nicht-regulierte Methode zur Beschaffung von Geldern für Kryptowährungs-Firmen, sorgt für eine Art Goldrausch. Schweizer Unternehmen gehören zu den ersten, die an Bord gehen. (SRF/swissinfo.ch)

Immer mehr Startups nutzen ICO, um den strengen und stark regulierten Kapitalbeschaffungs-Prozess zu umgehen, der von Risikokapital-Gebern oder Banken gefordert wird. ICO beschreibt den begrenzten Zeitraum, in dem ein Unternehmen eine vordefinierte Anzahl eigener "Münzen" an die Öffentlichkeit verkauft, typischerweise im Austausch gegen grössere Krypto-Währungen (meist Bitcoins und Ether). Die Ausgabe der "Münzen" erfolgt mittels Blockchain-Technologie.

Die von der Beratungsgruppe PwCexterner Link im September 2017 veröffentlichten Zahlen zeigen, dass Startups im Jahr 2017 weltweit virtuelles Kapital von mindestens 4,5 Milliarden Franken erhalten haben. Das ist mehr als 20 Mal so viel wie im Jahr zuvor. In der Schweiz befinden sich mehrere erfolgreiche ICO. Von den sechs grössten ICO sind laut PwC vier in der Schweiz niedergelassen.

Der Wert der Bitcoin ist im Jahr 2017 um mehr als 900% gestiegen, ein Beweis dafür, dass virtuelle Währungen das Interesse der Anleger geweckt haben. Aber Krypto-Währungen unterliegen Schwankungen und können von Betrügern und Geldwäschern missbraucht werden.


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