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Montag, 18. April 2016 "Die direkte Demokratie ist kein Patient, sie verlässt unsere Behandlung kerngesund"



Freude über ihren Erfolg mit #DearDemocracy an der Uni Freiburg: Die Organisatorinnen (von links) Dominique Haussener, Bettina Kast, Katja Schwab, Céline Kamber, Rahel Neyer, Michelle Meier, Sabrina Krauer, Fabienne Anliker, Caroline Rohrbach, Sarina Frank und Magdalena Waeber.

Freude über ihren Erfolg mit #DearDemocracy an der Uni Freiburg: Die Organisatorinnen (von links) Dominique Haussener, Bettina Kast, Katja Schwab, Céline Kamber, Rahel Neyer, Michelle Meier, Sabrina Krauer, Fabienne Anliker, Caroline Rohrbach, Sarina Frank und Magdalena Waeber.

(#DearDemocracy)

Vier Tage #DearDemocracy, vier Tage Demokratie-Woche in Freiburg: Das waren vier Tage genaue Inspektion des Fitnesszustandes unserer direkten Demokratie. Wir zehn Veranstalterinnen ziehen folgende Bilanz: 

Die direkte Demokratie ist kein Patient – sie ist fit genug, um unsere Behandlung als kerngesunder Staatsapparat zu verlassen. Wir raten zu Sport und Bewegung, um nicht einzurosten. Vor allem aber raten wir dazu, offen zu sein für Verbesserungsvorschläge. #DearDemocracy hat einige sehr interessante solche hervorgebracht.

Wir denken, dass es gut steht um ihre Ausdauer: Die direkte Demokratie hat wohl genug Kondition, um auch weiterhin das Regierungssystem der Schweiz zu repräsentieren. Doch einige kleine Anpassungen wird sie vermutlich über sich ergehen lassen müssen in den kommenden Jahren:

Vielleicht die Einführung eines Informationskomitees aus Bürgern, die eine Empfehlung vor jeder Initiative abgeben?

Oder wird sie vermehrt Schulen besuchen müssen, um sich den Jüngsten unter uns vorzustellen?

Braucht die direkte Demokratie einen "Aufpasser", der sie bei fehlerhaften Entscheidungen des Volkes wieder zurück auf den "richtigen" Weg führt?

Die direkte Demokratie hat ihre Kritiker, doch dies hält sie gesund. Dank ihnen bleibt sie dynamisch, verändert sich stetig und hat die Möglichkeit, sich noch weiter zu verbessern. Die Ideen für neue Trainingspläne sind zahlreich und konkret. Daraus schöpfen wir Hoffnung, dass sich die Fitness der direkten Demokratie in den nächsten Jahren noch steigern wird.

Beim schwierigen Vorhaben der Inspektion einer hochkomplexen Staatsform waren wir zehn Studentinnen nicht auf uns selber gestellt: Wir wurden unterstützt durch sachkundige Experten und Expertinnen, die uns fundierte und fassbare Informationen lieferten, uns mit ausgefallenen Beispielen zum Staunen brachten und mit vielen Lachern die Anspannung abschüttelten.

Wir wurden gefördert und unterstützt durch grosszügige Menschen, durch die eine Behandlung der direkten Demokratie erst möglich wurde. Hinter uns standen knapp vierhundert Zuschauer und Zuschauerinnen, die mit ihrem Mitdenken und ihrer Partizipation die Fitnessanalyse der direkten Demokratie komplettiert haben.

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