Direkt zum Inhalt springen
Your browser is out of date. It has known security flaws and may not display all features of this websites. Learn how to update your browser[Schliessen]

Rio 2016


Die Schweizer an Olympia - seziert und analysiert




Die Schweiz hat in Rio gleich mehrere Athletinnen und Athleten am Start, die Chancen auf Olympiamedaillen haben. Die meisten von ihnen sind klassische Einzelkämpfer. Dies zeigt die folgende Daten-Analyse.

Die Schweizer Delegation für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio, die am Freitag beginnen, zählt 103 Athletinnen und Athleten. Klassische Teamplayer sind die Ausnahme. Doch Achtung, dies ist nicht wertend gemeint. Basketball, Fussball oder Wasserpolo etwa gehen ohne Schweizer Team über die Bühne.

Aber wir haben uns an die Teamsport-Definition des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gehalten. Demnach haben Schwimmen, Rudern und auch die Leichtathletik teilweise Team-Charakter. Grundsätzlich aber sind dies Einzelsportarten.

Für die meisten Schweizer Teilnehmer bedeutet Rio die Olympia-Feuertaufe. Radrennfahrer Fabian Cancellara dagegen erlebt seine fünften Olympischen Spiele.

Die Vorgabe für die Schweizer Sportler: Sie sollen mindestens fünf Medaillen aus Rio nach Hause bringen. Die grössten Chancen bestehen im Mountainbike, Rudern, Fechten, Kunstturnen und Reiten.

Insgesamt nehmen über 11'000 Sportlerinnen und Sportler an Rio 2016 teil. Wir schauten genauer hin: Welches sind die wichtigsten Sportnationen? Und welches sind deren wichtigste Sportarten?

Die Grafik unten zeigt der jeweilige Anteil der Sportler an den Sportarten. Berücksichtigt ist auch die Untervertretung in den Teamsportarten (siehe Grafik oben links). Dies ist aussergewöhnlich, denn über ein Viertel aller Teilnehmenden in Rio sind Mannschaftssportler.

Von den 34 Länderdelegationen mit über 100 Teilnehmenden gibt es nur deren vier, die keine klassischen Mannschaftssportler stellen: Tschechische Republik, Kasachstan, Ukraine und die Schweiz.

Die Schweiz ist gar die Nr. 1 der Länder, was Individualsportler angeht. Nr. 1 ist sie im Radsport - die 16 Athleten stellen einen Anteil von 15,5% an der Gesamtdelegation. Nr. 2 – hinter Dänemark - ist die Schweiz beim Segeln: Hier machen die 9 Sportler 8,7% der Gesamtdelegation aus. Auch im Reiten ist die Schweiz auf Platz zwei (hinter Schweden), mit einem Anteil der sieben Reitsportler von 6,8%.

Eine Anomalie gibt es bei Rio 2016 bezüglich der Delegation aus Russland. Die Sperre wegen nachgewiesenem Staatsdoping betrifft mindestens 110 Athleten, dies vor allem in den Disziplinen Leichtathletik und Gewichtheben.

Bemerkungen: 

Die Teilnehmenden finden sich auf der Webseite der Spiele von Rio 2016. Eine Liste aber existiert nicht. swissinfo.ch erstellte deshalb eine Übersicht mit allen Athletinnen und Athleten mit Herkunftsland, Geschlecht und Sportart. Die Daten finden Sie hier.


Wo haben Schweizer Sportlerinnen und Sportler in Rio die grössten Chancen auf Olympisches Edelmetall? Schreiben Sie uns in den Kommentaren.

Urheberrecht

Alle Rechte vorbehalten. Die Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen nur zum Eigengebrauch benützt werden. Jede darüber hinausgehende Verwendung der Inhalte des Web-Angebots, insbesondere die Verbreitung, Veränderung, Übertragung, Speicherung und Kopie darf nur mit schriftlicher Zustimmung von swissinfo.ch erfolgen. Bei Interesse an einer solchen Verwendung schicken Sie uns bitte ein Mail an contact@swissinfo.ch.

Über die Nutzung zum Eigengebrauch hinaus ist es einzig gestattet, den Hyperlink zu einem spezifischen Inhalt zu verwenden und auf einer eigenen Website oder einer Website von Dritten zu platzieren. Das Einbetten von Inhalten des Web-Angebots von swissinfo.ch ist nur unverändert und nur in werbefreiem Umfeld erlaubt. Auf alle Software, Verzeichnisse, Daten und deren Inhalte des Web-Angebots von swissinfo.ch, die ausdrücklich zum Herunterladen zur Verfügung gestellt werden, wird eine einfache, nicht ausschliessliche und nicht übertragbare Lizenz erteilt, die sich auf das Herunterladen und Speichern auf den persönlichen Geräten beschränkt. Sämtliche weitergehende Rechte verbleiben bei swissinfo.ch. So sind insbesondere der Verkauf und jegliche kommerzielle Nutzung unzulässig.

×