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Im Ausland ist die Wahrnehmung der Schweiz oft von Klischees und Stereotypen geprägt, seien es Uhren, Schokolade, Alphörner oder Heidi. Hier finden Sie so einiges, was Sie vielleicht noch nicht wissen.

Wer das Wort "Schweiz" hört, dem fallen Bilder ein wie: Berge, Uhren, Käse, Schokolade, Banken. Solche Bilder sind zwar ein Teil des Landes, tragen aber auch dazu bei, die komplexere Realität der heutigen Schweiz zu vernebeln.

Dachten Sie bisher, alles über die Schweiz zu wissen? Hier folgt eine Auswahl von Fakten zur Schweiz.

Eine Auswahl

  • Die Schweiz grenzt an fünf Länder: Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.
  • Die Schweiz erstreckt sich in Richtung Ost-West über rund 350 Kilometer, in Richtung Nord-Süd über rund 220 Kilometer.
  • Der höchste Berg der Schweiz ist die Dufourspitze im Kanton Wallis mit einer Höhe von 4634 Metern über Meer.
  • Die Schweiz hat drei grosse topographische Zonen: Die Alpenregion (etwa 60%), das Mittelland (30%) und den Jurahöhenzug (10%).
  • Die Lebenserwartung der Menschen in der Schweiz hat sich seit 1900 fast verdoppelt. Ein Mann, der heute geboren wird, kann statistisch erwarten, 80,8 Jahre alt zu werden, bei Frauen sind es 84,9 Jahre, laut Angaben des Bundesamts für Statistik von 2015.
  • Die Schweiz hat in Europa die höchste Rate (0,01%) von Leuten, die älter sind als 100 Jahre.
  • Das grösste private Schweizer Unternehmen ist Nestlé. 1866 von einem politischen Flüchtling aus Deutschland gegründet, ist Nestlé heute der weltweit grösste Nahrungsmittelkonzern.
  • Der weitaus grösste Anteil von Schweizer Firmen sind aber kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Mehr als 99% der Schweizer Firmen haben weniger als 250 Vollzeitangestellte, beschäftigen aber rund zwei Drittel aller Erwerbstätigen.
  • Die Schweiz ist traditionell ein christliches Land, katholisch und protestantisch. Die Präambel der Bundesverfassung beginnt mit den Worten: Im Namen Gottes des Allmächtigen!
  • Ob der Schweizer Nationalheld Wilhelm Tell gelebt hat oder nicht, lässt sich weder schlüssig beweisen noch widerlegen. Die Geschichte könnte wie jene des Robin Hood einen historischen Kern haben.
  • Einer der einflussreichsten Philosophen des 18. Jahrhunderts, Jean-Jacques Rousseau, war ein Bürger Genfs.
  • Helvetia, der lateinische Name des Landes, geht auf den Keltenstamm der Helvetier (mehr Informationen zu den Helvetiern im Historischen Lexikon der Schweiz) zurück, die im heutigen Mittelland angesiedelt waren und gegen Julius Caesar kämpften. Der lateinische Name Helvetia findet sich noch heute auf den Schweizer Postmarken. Und die Buchstaben CH, die man am Heck von Schweizer Autos und bei Internet-Adressen findet, stehen für Confoederatio Helvetica, Schweizer Konföderation. Auch auf Schweizer Münzen ist die Confoederatio Helvetica zu finden.
  • Zudem ist die Helvetica eine Schrift, die den urbanen Raum weltweit bis heute prägt: Egal ob in Zürich, Paris, Berlin, London, Tokio oder New York, überall begegnet man der Helvetica. Entworfen wurde die Schrift 1957 vom Schweizer Grafiker und Typographen Max Miedinger.
  • Auf politische Gleichberechtigung hatten die Frauen in der Schweiz lange warten müssen: Erst 1971 stimmten die Männer in einer Volksabstimmung der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen auf eidgenössischer Ebene zu.
  • Die Mehrheit der Kantone führte das Frauenstimm- und Wahlrecht auf kantonaler und Gemeindeebene kurz vor oder nach der Abstimmung von 1971 ein. Nur Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden weigerten sich noch lange, nachzuziehen. In Appenzell Innerrhoden erfolgte der Schritt erst nach einem Bundesgerichtsbeschluss von 1990.

Eine grosse Anzahl an Informationen über die Schweiz finden Sie zudem auf der Website des Bundesamts für Statistik.


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