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"Desaströse" Lage in Simbabwe

In Simbabwe werden bis zu 60'000 Menschen an Cholera erkranken, falls die Situation nicht unter Kontrolle gebracht wird, warnt die Weltgesundheits-Organisation WHO. Auch die Schweiz äusserte sich am Dienstag besorgt und stockt die Hilfe auf.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bezeichnet die Lage im südafrikanischen Land als "desaströs": In Simbabwe fehle es an minimaler medizinischer Versorgung, an sauberem Trinkwasser und an Transportmöglichkeiten. Die Cholera sei das direkte Resultat des Zusammenbruchs der ohnehin fragilen Infrastruktur.

Für weitere Hilfsmassnahmen zahlt die Humanitäre Hilfe der Schweiz nun zusätzliche Gelder in der Höhe von rund einer Million Franken an mehrere UNO-Organisationen.

Die Ursache für die humanitäre Krise sieht das EDA in der Misswirtschaft, Willkür und Korruption der Regierung von Präsident Robert Mugabe.

Den Vorwurf der simbabwischen Führung, wonach die Lage auf die internationalen Sanktionen zurückzuführen sei, weise das EDA "entschieden" zurück. Die Sanktionen seien gezielt auf Personen des Regimes Mugabe gerichtet.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind an der Cholera in Simbabwe mittlerweile mindestens rund 14'000 Menschen erkrankt und knapp 600 gestorben. Immer mehr greift die Epidemie auch auf die Nachbarländer Südafrika, Mosambik und Botswana über.


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