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12,3 Milliarden Gewinn für UBS im Jahr 2006

Die UBS beim Zentrum Metalli in Zug.

(Keystone)

Der grösste Vermögensverwalter der Welt, die UBS, weist für das Geschäftsjahr einen Reingewinn von 12,3 Mrd. Franken aus. 11,5 Milliarden davon stammen aus fortzuführender Geschäftstätigkeit.

Die UBS registrierte ausserdem einen Rekord beim Neugeldzufluss in der Höhe von 151,7 Milliarden.

Die grösste Bank der Schweiz, die UBS, hat 2006 einen Reingewinn von 12,257 Mrd. Franken erzielt. Das ist zwar weniger als im Rekordjahr 2005, aber damals hatte der Verkauf von Vermögensverwaltungs-Boutiquen 3 Mrd. Franken in die Kassen gespült.

Im Finanzdienstleistungsgeschäft habe die UBS im vergangenen Jahr mit 11,249 Mrd. Franken ein Rekordergebnis erzielt, teilte die Grossbank am Dienstag mit. Der Neugeldzufluss liege bei 151,7 Milliarden ebenfalls auf einem Rekordhoch.

Im vierten Quartal 2006 erzielte die UBS einen Reingewinn von 3,407 Milliarden. Damit übertraf die Grossbank die Erwartungen von Analysten bei weitem.

Im Schlussquartal des Jahres 2005 hatte UBS den Gewinn aus dem Verkauf seiner Privatbanken und der Investmentgesellschaft GAM an Julius Bär von 3,7 Mrd. Franken verbucht. Der Gewinn des Jahres 2005 hatte einschliesslich dieser Erlöse 14,03 Milliarden betragen.

Neues Aktienrückkaufprogramm

Vom guten Abschluss 2006 sollen die Aktionäre erneut profitieren. Die UBS will die Dividende auf 2,20 Franken pro Aktie erhöhen. Im Vorjahr zahlte sie 1,60 Franken aus. Zudem will die UBS ein neues Aktienrückkaufprogramm starten.

"Es freut uns, dass 2006 ein weiteres Rekordjahr für UBS darstellt", erklärte Peter Wuffli, Chief Executive Officer der UBS. Die Performance im Finanzdienstleistungs-Geschäfts steige seit vier Jahren ununterbrochen.

"Noch wichtiger sind die strategischen Schritte, die wir unternommen haben, um unser Geschäft gemäss unseren Wachstumszielen weiterzuentwickeln und auszubauen."

Vier Akquisitionen im Geschäftsjahr 2006

Die UBS tätigte im Jahr 2006 vier bedeutende Akquisitionen, von denen bereits drei abgeschlossen sind. Diese Zukäufe füllen wichtige Lücken gegenüber der Konkurrenz und tragen dazu bei, das Wachstum der UBS zu beschleunigen.

Dies gilt besonders für Banco Pactual in Lateinamerika.

Die verwalteten Vermögen bewegen sich, gestützt auf die starken Zuflüsse und auf die erhöhten Marktbewertungen, nahe der Marke von 3000 Mrd. Franken. Vermögensabhängige Erträge und Einkünfte im Ausleihungsgeschäfts mit Privatkunden nahmen gegenüber 2005 deutlich zu.

Die Brokerage-Einnahmen stiegen ebenfalls, angetrieben durch die rege Handelstätigkeit von institutionellen und privaten Kunden an den Finanzmärkten.

+18% im vierten Quartal 2006

Im 4. Quartal betrug der den UBS-Aktionären zurechenbare Gewinn aus fortzuführender Geschäftstätigkeit 3,055 Milliarden (+18% gegenüber Vorjahresquartal).

Die Erträge nahmen erneut zu, gestützt auf anhaltend hohe vermögensabhängige Einkünfte im Wealth Management und im Asset Management, als Folge von Zuflüssen von Kundengeldern und steigenden Finanzmärkten.

Das Jahr 2007 habe gut begonnen, teilte die Bank weiter mit. Die zu erwartenden M&A-Transaktionen (Merger & Aquisitions) seien vielversprechend. Die Bank wolle das Hauptaugenmerk auf die Integration der neu übernommenen Geschäftsaktivitäten richten.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Jahreszahlen 2006:

Reingewinn: 12,257 Mrd. Franken.
Davon aus fortzuführender Geschäftstätigkeit: 11,481 Mrd.
Neugeldzufluss: 151,7 Mrd.
Vorgeschlagene Dividende: 2,20 Fr. pro Aktie.
Die UBS beschäftigt weltweit fast 80'000 Mitarbeitende.
In der Schweiz waren es zu diesem Zeitpunkt 25'904 Angestellte.

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In Kürze

Die UBS ist weltweit die siebtgrösste Bank, gemessen an ihrem Börsenwert, und die grösste Europas, gemessen an ihren Aktiven.

Die Nummer 1 der Schweizer Banken entstand 1998 aus der Fusion des Schweizerischen Bankvereins (SBV) und der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG).

Die UBS und die Credit Suisse Group (zweitgrösste Bank der Schweiz) realisieren zusammen 50% der Bilanzsumme aller Schweizer Banken.

Die Aktivitäten der beiden Banken erreichen 10% des schweizerischen Bruttoinlandprodukts.

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